Gemeinsam statt einsam

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Je kleiner der Haushalt, desto unzufriedener die Bewohner.

Menschen in großen Haushalten sind mit ihrem Leben deutlich zufriedener und glücklicher als Menschen in kleinen Haushalten. Und: Je kleiner der Haushalt, desto unwohler fühlen sich Menschen generell. Dies geht aus repräsentativen Umfragen des Deutschen Gesundheitsmonitors des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) hervor.

In Haushalten mit fünf oder mehr Personen liegt der Anteil der Menschen, die mit ihrem Leben zufrieden sind, bei 65 Prozent. Bei Haushalten mit drei bis vier Personen sinkt diese Quote zwar nur unwesentlich auf 64 Prozent, bei Haushalten mit nur ein bis zwei Personen dagegen deutlich auf 54 Prozent.

 

Gegen Vereinsamung helfen Vereine

„Ich fühle mich rundum wohl“ – diese Aussage bejahen 62 Prozent der Menschen in Haushalten mit fünf oder mehr Personen, aber nur 51 Prozent in Haushalten mit ein bis zwei Personen. Besonders auffällig ist, dass in kleinen Haushalten der Anteil von Menschen mit langwierigen Erkrankungen höher ist: So ist in 1- und 2-Personen-Haushalten nahezu jeder Zweite chronisch krank, in Haushalten von fünf oder mehr Personen ist es gerade mal jeder Vierte. Das liegt aber auch daran, dass in 1- und 2-Personen-Haushalten überproportional viele ältere Menschen leben.

Der DNB rät: Gegen Vereinsamung helfen Vereine! Wer sich in einer Gruppe für ein gemeinsames Anliegen einbringt und mitgestaltet, lernt neue Menschen kennen und erweitert seinen Horizont. Freiwilliges Engagement stärkt zudem das Selbstwertgefühl und erhöht das Wohlbefinden.

Der DNB hat 48 regionale Naturheilvereine. Einer davon ist auch in Ihrer Nähe. (US)

 

Mehr Informationen unter www.naturheilbund.de/Aktiv-werden