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Wir Bundesbürger werden im Laufe eines Jahres regelmäßig an etwa 50 medizinische Aktions- und Gesundheitstage erinnert. Sie lenken unsere Aufmerksamkeit auf die Probleme von Menschen mit den unterschiedlichsten Erkrankungen, zum Beispiel durch den ‚Tag der Rückengesundheit’, den ‚Welt-Herztag’, den ‚Welt-Lepra-‚ oder den ‚Welt-Tuberkulosetag’, den Diabetes-, Aids- und Rheumatag u.v.a. bis zum ‚Tag der Zahngesundheit’.
Das Potential der Naturheilkunde, ihre Therapien und ihre Wirksamkeit in Bezug auf unsere unvermindert zunehmenden Zivilisationskrankheiten verdient es, aus dem Vergessen ins Bewusstsein geholt zu werden. Die Gründe der großen Laienbewegung des 19. Jahrhunderts bis hinein in die 1920er Jahre bewegen heute keine Massen mehr. Was einst als preiswerte, verlässliche „Volksmedizin“ gelehrt, geübt und erfolgreich praktiziert wurde, geriet in Vergessenheit (z.B. Wasseranwendungen von Prießnitz, die 5-Säulen-Therapie von Kneipp u.v.a.). An ihre Stelle traten Hightec-Medizin, die Genforschung, die Labordiagnostik und die Pharmakologie mit täglichen Meldungen über Hoffnung weckende Studienergebnisse. Damit wurden weltweit große Erfolge gegen Seuchen und ansteckende Infektionen erzielt, die Zunahme der Volkskrankheiten konnten sie nicht verhindern.
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