Wenn die Erkältung vor der Tür steht

 

Diese naturheilkundlichen Methoden aktivieren die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung.

  • Viel trinken: Zwei bis drei Liter Holunderblüten- oder Lindenblütentee. Bei Husten wirkt Thymiantee antibakteriell und schleimlösend, bei Halsweh Salbeitee. 1 bis 2 TL Heilkräuter mit einer Tasse kochendes Wasser überbrühen und 5 Minuten ziehen lassen.
  • Ein Schwitzbad hilft zu Beginn einer Erkältung und bei Frösteln. Warmes Wasser (36°bis 38°Celsius) in die Badewanne einlassen, so dass es im Sitzen bis Nabelhöhe reicht. Mit Bürste alle Körperteile, die unter Wasser liegen, Richtung Herzen intensiv bürsten. Solange heißes Wasser zulaufen lassen, bis Schweiß ausbricht. Danach feucht ins Bett legen und 30 Minuten nachschwitzen.
  • Antioxidantien schützen unsere Immunzellen: Vitamin C + Zink, reifes Obst, Obstsäfte, kleine Kinder bekommen Obstbrei.
  • Das passende homöopathische Medikament verkürzt zumeist die Beschwerden, ohne etwas zu unterdrücken. Tipps dazu gibt es bei dem naturheilkundlichen Ratgeber „Grippe Sofortbehandlung“ (siehe auch unten).
  • Als Entsäuerungs-Stoß Basenpulver zu sich nehmen (etwa 1 TL oder 10 Tabletten Bullrich Vital, Kinder: 4 Tabletten)
  •   Wenig essen: Erkältung ist eine Ganzkörpererkrankung, sie betrifft auch das Verdauungssystem. Bei Übelkeit und Appetitlosigkeit hilft ein -Fastentag.
  •   Inhalationen: Abschwellend und sekretlösend wirkt die Inhalation heißer Dämpfe (38-42°C), zum Beispiel auf Kamille-Basis. Täglich etwa 10-15 Minuten, maximal 7 Tage (ohne Gerät als „Kopfdampf“).
  •   Wenige Tropfen ätherischer Öle um oder in die Nase geben: Zum Beispiel den Naturstoff Cineol oder Pfefferminzöl (nicht für Kinder unter 2 Jahre geeignet!)
  •  Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers, der sich gegen Erreger zu Wehr setzt. Keime werden durch die Temperaturerhöhung getötet. Wir sollten den Körper bei seiner Abwehrreaktion unterstützen, indem wir uns schonen und den Infekt „ausliegen“, anstatt ihn mit fiebersenkenden Mitteln zu unterdrücken.

Noch mehr und ausführlichere naturheilkundliche Tipps zur Behandlung von Grippe und Erkältung gibt es in unserem naturheilkundlichen Ratgeber „Grippe – Sofortbehandlung“ unter www.naturheilbund.de/leistungen/unsere-dnb-ratgeber/

Jetzt Abwehrkräfte stärken!       
Winter ist Erkältungszeit. Das liegt unter anderem daran, dass wir uns häufiger in schlecht belüfteten, beheizten Räumen aufhalten, in denen sich Viren besonders schnell verbreiten. Die Schleimhäute trocknen aus, Erreger haben so ein leichteres Spiel.

Ansteckung verhindern
Grippe- und Erkältungsviren verbreiten sich von Mensch zu Mensch, insbesondere durch Tröpfcheninfektion. Wer sich nicht anstecken will, sollte

  • es vermeiden, die Hand zu geben
  • sich möglichst nicht anhusten oder anniesen lassen
  • mit den Fingern nicht in Augen, Nase oder Mund herumwischen
  • Einmaltaschentücher verwenden,
  • sich gründlich die Hände waschen (nach Personenkontakten, nach der Benutzung von Toiletten und vor dem Essen)
  • Räume regelmäßig lüften

Bei grippalen Infekten sind Erkrankte einen Tag vor Auftreten der Krankheitszeichen (Benommenheit,
Glieder-, Hals- und Kopfschmerzen) und bis sieben Tage nachher (Kinder bis zehn Tagen) ansteckend.