Vom Wesen der Bäume – Geomantische Landschaftsqualitäten und Baumwuchsformen

Vortrag im NHV Heidelberg und Umgebung mit Guntram Stoehr, Dipl.-Ing. Architekt, Absolvent der Bauhaus-Universität in Weimar.
Nach mehrjähriger Architektentätigkeit in der Schweiz arbeitet er heute als Freier Architekt in Freiburg. In seinen Projekten verbindet er moderne Architektur mit Baubiologie, Geomantie sowie dem traditionellen Bauwissen des indischen Vastu. Er hält Vorträge und Seminare, leitet geomantische Reisen und bietet eine Ausbildung in Geomantie und Vastu an, www.architektur-geomantie.com.

Das Thema und der mehrfache Buchautor zogen viele Menschen auf den schönen Kohlhof Heidelberg, einem männlichen Kraftort der Stadt.

Schon immer haben Bäume eine besondere Faszination auf den Menschen ausgeübt.
Jedoch wachsen Bäume nicht überall gleich, und manchmal bilden sie besondere Wuchsformen aus. Diese Wuchsformen können Auskunft geben über die geomantische Qualität eines Ortes. So lassen sich Kraftorte wie auch schwache Orte erkennen und deuten. Die Kennzeichen der Bäume werden zu einem Wegweiser, um beispielsweise die Qualität der eigenen Wohnumgebung einzuschätzen.
Der Vortrag war zugleich eine Einführung in die Grundlagen der Geomantie und bot einen
guten Überblick über die wichtigsten geomantischen Strukturen in der Landschaft und Herr Stöhr berichtete über die Geheimnisse des Wesens der Bäume.

Gespannt lauschten die Teilnehmer dem Vortrag über die Lebenskräfte der Bäume, Elementarwesen, Landschafts-Chakren, Leylinien und die Aura-Schichten der Erde (die Vitalkraft, die Astralkraft und die Mentalkraft). Es wurde die Bedeutung der Blitzbäume erklärt, ebenso die Chakren der Bäume, der Begriff Erdstrahlung, die Bedeutung der Wasseradern, der Drehwuchs der Bäume. Alles das kann uns Anhaltspunkte geben für die Bestimmung der Qualität des Ortes. Übergänge sind starke Zonen mit Vitalkraft (Waldrand, Strand, Seeufer). Elementarwesen wohnen gerne dort, wo immergrüne Pflanzen sind. Ilex oder Efeu sind Brücken zu Bewusstseinskräften und wirken als Lebenskraftspender. Es gibt Orte, die man am liebsten nicht mehr verlassen möchte. Was macht z. B. Weimar so besonders? Warum haben so viele Dichter, Denker und Musiker dort gelebt? Es gibt dort im Stadtpark ein Quellheiligtum. Dieses besondere Wasser hat eine geistig inspirierende Qualität (erneuernde Astralkraft). Nicht umsonst sagt man: Wer einen Baum pflanzt, wird den Himmel gewinnen! Abgerundet wurde die Präsentation durch ganz praktische Beispiele und Geschichten, an denen uns die Reaktionen der Natur bewusst wurden. Der Abend verging wie im Flug und es entstand auch nach dem Vortrag noch ein reger Austausch. Herr Stöhr hatte uns mit seinem Vortrag einen ganz neuen Raum der Wahrnehmung eröffnet. Dankbar und bereichert um wertvolles Wissen gingen die Teilnehmer nach Hause.

Ursula Gieringer
1.Vors
. NHV Heidelberg u. Umgebung e.V.