Risikofaktoren und Hintergründe von Virenerkrankungen und deren ganzheitsmedizinische Therapie

Die uralte Weisheit „„Alles hängt mit allem zusammen – greift man an einer Stelle ein, kommt das ganze System in Dysbalance!“ gilt auch für Corona, erklärt der erfahrene Ganzheitsmediziner und Leiter des Wissenschaftlichen Beirats Gert Dorschner in seinem zweiten Video, welches über unsere Webseite www.naturheilbund.de angesehen werden kann.

Nachstehend eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen.

Virusinfektionen und somit auch Corona können uns gefährlich werden, wenn nachfolgende Risikofaktoren vorliegen, die die Funktionsweisen des Körpers stören oder bereits krankhafte Veränderungen ausgelöst haben:

  • Metabolisches Syndrom = Übergewicht (durch zu viel Zucker/isolierte Kohlenhydrate/ Weißmehlprodukte UND zu viel tierische Eiweiße), Diabetes (durch zu viel Zucker/isolierte Kohlenhydrate und Weißmehlprodukte), Hypertonie (durch Gefäßverkalkungen und chron. Stress), Hypercholesterinämie (durch zu viel tierische Eiweiße), Hyperurikämie (durch zu viel Fleisch/ Wurst, Alkohol) und Rauchen sowie Alkohol, Bewegungsmangel und chronischer Stress. Diese Belastungen fördern nämlich eine Gefäßverkalkung, sowie eine Entzündungsneigung in sämtlichen Organen, Endothelien und Schleimhäuten vor allem in Lunge und Darm.
  • Umweltbelastungen wie chronische Schwermetallvergiftung; hohe Luftverschmutzung und Strahlenbelastung
    Diese Belastungen blockieren lebenswichtige Entgiftungsenzyme verändern den PH wert und erhöhen die Anzahl freier Radikale (Zellgifte) u.v.m.
  • Medikamentennebenwirkungen: v.a. die Folgen von Cortison-Behandlungen(!) und Antibiosen, fiebersenkende Mittel, Impf-Nebenwirkungen und speziell bei Covid-19 zusätzlich ACE-Hemmer, Chloroquin u.a
    Diese Medikamente vernichten nämlich die Bakterien und fördern dadurch indirekt die Viren, vor allem aber schädigen sie die Darmflora und produzieren über die Dysbiose eine Immunschwäche im Darm.

Ganz besonders hervorzuheben ist der Arzneistoff Chloroquin: Dieser ist absolut kontraindiziert bei einem vorliegenden Mangel des Enzyms G6PD(H):
Rund 1%, bzw. 1,18 Mrd. Menschen, meist Männer afrikanischer, arabischer oder südamerikanischer Mittelmeerstaaten haben diesen bestimmten Enzymmangel. Wird diesen Menschen die Arznei Chloroquin verabreicht, führt dies dazu, dass die biochemischen Prozesse in den roten Blutkörperchen gestört werden und eine leichte bis lebensbedrohliche Hämolyse ausgelöst werden kann, was wiederum zu Mikroembolien führt, durch die überall Gefäße verstopft werden.

(Ebenso bei diesen Menschen kontraindiziert: Aspirin (Acetylsalicylsäure), Metamizol,  Sulfonamide, Vitamin K)

Vorsicht geboten ist mit ACE-Hemmern bei Covid-19, da die Viren an die ACE-Rezeptoren andocken.

Auch sollte kein Fieber gesenkt werden (Ibuprofen meiden): Denn

Viren und Bakterien verbrennen im Feuer des Fiebers, aber erst ab 38,5 Grad.

  • Seelischer Anteil (Urängste, Seelentraumata, Innere Konflikte) bei Covid 19
  • Azidose Übersäuerung Diese fördert die sog. „silent inflammation“ (Stille schleichende Entzündung) und damit die Entzündung aller Organe, der Endothelien und Schleimhäute vor allem von Lunge und Darm. Im Darm kann die Entzündung der Darmschleimhaut dann zum sog. „Leaky-gut syndrom“ (Löchriger Darm) führen. Hierbei gelangen durch die Darmwand Eiweißstoffe in die Blutbahn, was wiederum zu Autoimmunerkrankungen und neurologischen Erkrankungen führen kann.
  • Eine Dysbalance der richtigen Bakterien und Viren schwächt unser Immunsystem und erhöht die Anfälligkeit für Virenerkrankungen
  • Immer mehr im Gespräch: Die endotheliale Dysfunktion oder systemische Entzündung des Gefäßendothels/„Capillary Leak-Syndrom“ (löchrige Kapillaren) Hier tritt Bluteiweis und Flüssigkeit ins Gewebe aus. Bei vorerkrankten Patienten kann dies zu Embolien in Herz, Hirn, Lunge bis hin zu Multiorganversagen führen.
  • Begleitet von pulmonaren Shunts, einer Fehlsteuerung der Durchblutung in einzelnen Lungenabschnitten, was zu Sauerstoffmangel in den Zellen führen kann.

Wie kann eine Virusinfektion therapiert werden?

Hier ist zu 100% Naturheilkunde gefragt mit den klassischen immunstärkenden Maßnahmen:

Im zweiten Teil des Videos erfahren wir, wie eine Virusinfektion mit den immunstärkenden Maßnahmen der Naturheilkunde therapiert werden kann. Hier nennt der Ganzheitsmediziner Dorschner vor allem:

  • Psychotherapie, denn: „Die Seele steht über dem Körper!“, also angstfreies Denken!
  • Stressreduktion
  • Moderne Ernährungstherapie: Basenüberschüssige, vitalstoffreiche, pflanzenbetonte Ovo-lacto-vegetabile Vollwerternährung, ausführlich beschrieben in Gert Dorschner’s Buch. Moderne Ernährungstherapie (9,90€, erhältlich unter www.naturheilbund.de)
  • Bewegungstherapie, Sport im Freien, denn: Luft verdünnt die Viren und Sonne tötet sie
  • Gesunder Schlaf, beginnend vor Mitternacht auf einem strahlungsfreien Bett
    Schlaf ist kein Luxus, sondern eine Baustelle (Wachstum, Heilung, Seelenregeneration, Immunvorgänge, Lernen, alles passiert nachts im Schlaf)
  • Desinfektion und Verbesserung der Raumluft durch Anreicherung mit negativ geladenen Sauerstoffionen
  • Raumdesinfektion und Dekontaminierung mit stabilisiertem HOCL (Hypochlorsäure/ Hypochlorige Säure/ „Hozzel-Wasser“) lt. Dr. med. Dietrich Klinghardt
  • Orthomolekulare Medizin: Vitalstoffsubstitution mit Vitamin A, B, C (präventiv: mind. 2g Vit.C /d), D (4000IE/d), Mg, Zink, Chrom, L-Arginin/ L-Citrullin, Omega-III-Fettsäuren und Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe (Anthocyane, Bioflavonoide u.a.), sowie weitere bedarfsgerechte Vitalstoffe nach ärztlichem Befund. Nur bei genügend Therapieerfahrung: Chlordioxid (ClO2)/MMS Special-Tipp: Vit. C-Hochdosis-Infusionstherapie! (7,5g/d) durch erfahrene Naturheiltherapeuten!
  • Phytotherapie, Z. Bsp. Zwiebel, Meerrettich, Bärlauch, Kapuzinerkresse, Oregano, Propolis, Curcuma, Rosmarin, Löwenzahn Special-Tipp: Knoblauch oder spezielle immunstärkende, antientzündliche und antiviral wirkende heiße Heil-Tees: Artemisia annua, Artesunate (250mg/d), Andrographis („König der Bitterstoffe“), Zistrose (z.B.Cystus Pandalis®) Thymian, Süßholzwurzel, Melisse, Calendula (Ringelblume), Wollblumen, Mädesüßblüten (z.B. Mädesüssblüten Dr. Pandalis Bio-Tee®), Präparate mit Salbeiblättern, Spitzwegerich, Eibischwurzel, Isländisch Moss (z.B. Phytohustil®) -> Präparate aus Eukalyptusöl, Süßorangenöl, Myrten- und Zitronenöl (z.B. Myrtol®)  v.m.  Merke: Viele o.g. Pflanzen haben eine starke Virustoxizität!
  1. Hydrotherapie: prophylaktisch zur Immunstärkung z.B. nach jedem Duschvorgang am Ende kalt abduschen oder speziell gegen Viren: Hypertherme Bäder bis 41°C über 10 Minuten oder heiße, trockene Luft.

Merke: Die meisten Viren denaturieren bei >40°C ! oder Wärme im Nacken (->Stärkung des Parasympathikus über die Cranio-sakralen Reflexe) – Special-Tipp: Dauerbrause

  1. Ausleitverfahren/ Entgiftung: In vielen Fällen ist eine körpereigene Entgiftung die Grund Voraussetzung für die Entschlackung des Bindegewebes und damit für ein funktionierendes Immunsystem! (Z.B. mit Zimt, Koriander, Selen, Lymphomyosot o. Lymphdiaral oder Schröpfen/ Aschner-Methoden oder Chelat-Th. durch erfahrene Naturheiltherapeuten)
  2. Darmsanierung: z.B. Omniflor® (1-0-1), Symbiolact pur® (1Btl./Tag), Combi Flora® flüssig o. Kps. (2xtgl. vor/zu den Mahlzeiten)
  3. Enzymtherapie: z.B. mit Innovazym® (2×3 nüchtern mit viel Wasser 1 Std. vor Mahlzeiten) oder Wobenzym plus®
  4. Hyperbare Sauerstoff- und/oder Ozon-Therapie durch erfahrene Naturheiltherapeuten
  5. Homöopathische Ursachenbehandlung

Diese Maßnahmen verhindern wirksam, dass aus einer Virusinfektion eine Krankheit wird und verbessert gleichzeitig das Allgemeinbefinden, so Gert Dorschner, denn:

Die Natur kommt uns entgegen,
wenn wir im Einklang mit der Natur und den Naturgesetzen leben.

 

Gert Dorschner
– Ärztlicher Leiter der AfG HD; Vors. d. Wiss. Beirats des Dt. Naturheilbund (DNB) –

Facharzt für Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Naturheilverfahren, Akupunktur (A-Diplom),
Master of Klass. Homöopathie (Univ. Sevilla), Ernährungsmedizin (DAEM)

Auf dem Gelände des Naturheilvereins Lörrach und Umgebung ist ein Kleinod entstanden. Überlegungen, die triste Fläche rund um das Vereinsheim naturnäher und damit auch ansprechend zu gestalten, stellten die Vorsitzende Ingeborg Morath und Mitglied Armin Wikmann bereits Anfang 2019 an.

Wikmann schlug vor, den Rasen in ein vielfältig blühendes Refugium zu verwandeln. Das notwendige Know-how dafür brachte der engagierte Naturschützer mit.

Also ergriff der Vorstand im Zuge des notwendigen Umbaus der Toilettenanlage, die Chance und ersetzte den arg in Mitleidenschaft gezogenen Rasen durch hochwertigen Boden. Diesen wertete man danach fachgerecht auf und arbeitete eine Kompostschicht ein. Mit Bedacht wurde  einheimisches Saatgut ausgewählt. Nach einem unspektakulärem Winter setzte im März dann das Höhenwachstum der Saat ein.

Seit ende Mai stehen Schafgarbe, wilde Möhre, Wiesenpippau, Labkraut, Vogelwicke und viele weitere Blumen in voller Pracht. Insekten wie Bienen, Hummeln, Schmetterlinge etc. hätten die artenreiche Wiese schnell entdeckt, schildert Wikmann.

Bereits neue Pläne werden geschmiedet: Zwei bis drei Obstbäume sollen die Wiese weiter aufwerten und ein Streuobstklassenzimmer könnte auf angrenzendem Gelände entstehen. Umweltbildung in der Natur bietet sich aus Sicht von Armin Wikmann an diesem Ort besonders an. Der Verein hofft, dass mit seinem Gelände auch das Interesse an seinen Aktivitäten wieder neu erblüht.

Auszug aus der Badischen Zeitung vom 26.06.2020
Autor:  Herbert Frey
Foto: Armin Wilkmann

„In diesen für viele Menschen schwierigen Zeiten braucht es den Naturheilverein“, sagte Sabine Neff, Geschäftsführerin des Deutschen Naturheilbundes auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Naturheilvereins Bad Nauheim – Bad Vilbel e.V. am Freitag, dem 24. Juli im Bürgerhaus Rödgen.

„Hier erhalten Sie verlässliche Informationen und wertvolle Hilfe in Fragen einer gesunden Lebensweise und der Stärkung des Immunsystems durch gesunde Ernährung, natürliche Bewegung und förderliches Denken.“

Die knapp 40 anwesenden Mitglieder des Vereins füllten den großen Saal Corona-abstandsbedingt bis auf den letzten Platz. Der vor anderthalb Jahren angetretene neue Vorstand hatte eingeladen, um Rechenschaft zu geben über das bisher Erreichte und einen Ausblick zu bieten, wie er den Verein aus der aktuellen allgemeinen Krise herausführen will. Wegen der Bedeutung des mit knapp 800 Mitgliedern größten Naturheilvereins im Deutschen Naturheilbund waren dessen Präsidentin Nora Laubstein und die Geschäftsführerin eigens aus Pforzheim angereist.

Der in der Wetterau fest verwurzelte Naturheilverein steht vor einem gewaltigen Umbruch. Beschleunigt durch die Corona-Situation muss der Verein den Herausforderungen der neuen Medien in einer sich wandelnden Gesellschaft mit einer völligen Neukonzeption begegnen. In Zukunft werden viele Informationen, Kurse und Vorträge auch online nutzbar gemacht. Das Vereinszentrum in der Kurstraße in Bad Nauheim wird nicht mehr die zentrale Anlaufstelle sein, die Veranstaltungen werden vielmehr an verschiedenen Orten in der Wetterau angeboten.

Mit den beiden Heilpraktikerinnen Petra Hirmer aus Rosbach und Miriam Wasserhess aus Bad Nauheim konnten zwei neue Vorstandsmitglieder gewonnen werden. Beide wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt. Petra Hirmer ist u.a. HP Psychotherapie und Yogalehrerin und vereint in ihrem Anima Mundi Gesundheitszentrum psychische Gesundheit, Kräuterkunde, Ernährung und Yoga. Sie hat schon viele Ideen für eine Neukonzeption des Vereins eingebracht. Miriam Wasserhess bietet als Heilpraktikerin in ihrer Praxis ganzheitliche Therapieverfahren an, wie z. B. TCM, Meditationen und hochdosierte Infusionen durch orthomolekulare Therapien. Sie wird den Verein u.a. bei sozialen Medien unterstützen.

Als der Versammlungsleiter den Abend mit der Ankündigung der nächsten Mitgliederversammlung mit Vorstellung des neuen Konzepts für Februar 2021 schloss, waren alle Anwesenden merklich erleichtert und blicken nun erwartungsvoll in die Zukunft.

Text: Hartmut Becker, Schriftführer NHV Bad Nauheim- Bad Vibel e.V.

Kontrovers diskutiert wurden auf Einladung des Naturheilvereins Südwestpfalz die Themen Impfen und Organspende. Einig forderten alle Teilnehmer Entscheidungsfreiheit in beiden Fällen. 

„Das muss jeder für sich selbst entscheiden!“
In ihrem Fazit waren sich die Heilpraktikerin Beate Koch und der Dozent Wolfgang Ender am Ende eines spannenden Vortragsabends einig.

Rund 20 Menschen waren der Einladung des Naturheilvereins (NHV) Südwestpfalz gefolgt und hatten sich intensiv mit den Themen Impfen und Organspende auseinandergesetzt. „Gesundheit in eigener Verantwortung“ war für die Interessierten das Stichwort, denn „nur umfassend informiert kann ich auch qualifiziert entscheiden“, erklärte Christine Sprau und die übrigen nickten.

Spätestens seit der verpflichtenden Masern-Impfung für Kindergarten- und Schulkinder greife der Staat in die Entscheidungsfreiheit seiner Bürger ein. Beate Koch informierte über die Geschichte der Impfung von Pocken über Diphterie bis hin zu den nach wie vor in ihrer Generation noch verabreichten Impfungen gegen Kinderlähmung (Polio).

Man unterscheide Aktive und Passive Impfungen. Bei den Aktiven erhält der Körper gezielt die Giftstoffe, um daraus selbst sogenannte „Antigene“, Antikörper, zu bilden. Damit soll ein Mensch künftig gegen die Krankheitserreger immun sein. Nach Ansicht der Schulmedizin sind für den Aufbau des Impfschutzes, einer sogenannten Grundimmunisierung, gleich mehrere Teilimpfungen mit abgetöteten Erregern oder deren Buchstücken nötig. Bei passiven Impfungen, wie etwa Tetanus (Wundstarrkrampf) werden sofort Antikörper gespritzt.

Keine eindeutige Antwort gab es in der Runde auf die Frage, weshalb es Sinn mache, sich künstlich mit Erregern infizieren zu lassen, die den Körper unter Umständen ein Leben lang nicht heimsuchten – aus der Angst vor einer möglichen Erkrankung. Zumal es dabei unter Umständen auch zu Komplikationen kommen könne.

Während früher die Neugeborenen eine Stunde lang an der Nabelschnur blieben, bis diese ausgeblutet war und die Babies darüber aus der Plazenta ausreichend Immunstoffe für ihr erstes Lebensjahr erhielten, werden sie heute in den Kliniken sofort abgenabelt und später geimpft.

Unter anderem Beate Koch und die Krankenschwester Monika Fischer berichtete aus ihrer Ausbildung von möglichen Substanzen in Impfstoffen, die heute nachweislichen als giftig bekannt sind, wie etwa Aluminium oder Quecksilber. Die Naturheilpraktikerin informierte ausführlich über einen alternativen
Immunaufbau und gab Tipps dafür.

Einig war sich die Grupp darin, dass sie, auch im Hinblick auf einen im Zusammenhang mit Corona diskutierten möglichen Impfzwang etwa für Reisende, die Selbstbestimmtheit des Menschen und damit Impffreiheit forderte. Das gilt auch für das ähnlich kontrovers diskutierte Thema Organspende. Auf die Frage „Wie tot ist ein Organspender wirklich?“ gaben Dozent Wolfgang Enders wie auch der Elektrotechniker und Geopantologe Hansjürgen Soll als Gast zu bedenken, dass sich ein totes Organ nicht mehr verpflanzen lässt. Die Medizin operiere daher mit der Bezeichnung „Hirntot“.

„Nicht nur jeder Mensch hat seine ganz eigene Schwingung, die ganz anders ist, als die eines anderen Menschen, sondern auch jedes einzelne Organ“, erstaunte Wolfgang Ender seine Zuhörer. Viele Anwesende hatten bereits von Wesens- und Verhaltensänderungen nach gelungenen Transplantationen gehört.

Doch selbst Organe oder auch Zellen wie Rückenmark aus der eigenen Familie würden oft vom Körper nicht angenommen. Zudem würden nach einer erfolgreichen Transplantation lebenslang sogenannte Immunsuppressiva, also Stoffe, die das körpereigene Immunsystem unterdrücken, benötigt, da das Immunsystem das neue Organ als fremd erkennt und daher versucht, es zu zerstören. Diese Medikamente haben als Nebenwirkung, dass sie das Immunsystem des Patienten schwächen, was zu einem deutlichen erhöhten Infektionsrisiko führe.

Eine Teilnehmerin meinte: „Ganz gleich, was mir fehlt: Ich weiß nicht, ob ich das möchte.“ Wolfgang Ender empfahl, auf jeden Fall eine Patientenverfügung zu erstellen, damit Ärzte und Angehörige einen eindeutigen Handlungsauftrag erhielten.

Hierzu wird der NHV-SWP demnächst einen eigenen Vortragsabend
anbieten.

Bislang gibt es international keine einheitliche Regelung für das Thema Organspende. Es wird in unterschiedlichen Ländern per Gesetz ganz verschieden behandelt. In Deutschland gilt die Entscheidungslösung: Organe und Gewebe dürfen nur dann nach dem Tod entnommen werden, wenn die verstorbene Person dem zu Lebzeiten zugestimmt hat. Liegt keine Entscheidung vor, werden die Angehörigen nach einer Entscheidung gefragt.

Bild u. Text: Cordula von Waldow im Pfälzer Merkur 11. August.2020

Zum Glück konnte der Ausflug trotz der Corona-Beschränkungen stattfinden!

Denn: Heilkräuter sind in der heutigen Zeit wichtiger den je!

So machten wir uns als Gruppe von 10 TeilnehmerInnen Ende Juni in privaten PKW’s auf den Weg von Ulm zum Kräuterhof „Artemisia“ in Stiefenhofen im Allgäu (Nähe Oberstaufen).

Während einer 2 stündigen Führung über den Hof, die Gewächshäuser und Felder, erzählte uns Bärbel Bentele, eine Mitarbeiterin, die seit der Entstehung des Hofes dort arbeitet, von den Ideologien des Gründers Tilmann Schlosser, und den Veränderungen der letzten 30 Jahre.

Was wir dort erlebten:

Von den „Baby-Pflanzen“, über den Verlauf der Reifezeit bis hin zur Ernte und Weiterverarbeitung, ja sogar bis zum Verkauf,  alles immer noch absolute Handarbeit.

In Bezug auf Boden, Luft, Licht, Pflanze, und Mensch wird mit Achtsamkeit geschaut und auf dem Gelände, zwischen den Äckern, laden Altäre unterschiedlicher Religionen zu Stille und Dankbarkeit ein.

Durch Frau Bentele erfuhren wir auch viel Wissenswertes aus dem Brauchtum, zur Verwendung der einzelnen Kräuter und deren Verbindung zum heutigen Sprachgebrauch.

„Was Corona und Beifuß (Artemisia) verbindet, müssen wir noch herausfinden“ meinte Frau Bentle.

Und weiter, es müsse wohl eine Verbindung zur Heilkraft geben, denn sie habe -von einer Firma- den Auftrag bekommen, eine grössere Menge Beifuß anzubauen.

In einer kleinen Gaststube stärkten wir uns anschließend mit einfachen Gerichten, selbstgemachten Limonaden, Kaffee und Kuchen der Saison und konnten aus dem dortigen Verkaufsladen Tees, Pflanzen und Gemüse als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Abschließend besuchten wir eine Käserei im Nachbarort Hopfen.

Den Besuch auf dem Kräuterhof und den daraus gemachten Erfahrungen können wir Jedem und Jeder Interessierten wärmstens empfehlen.

Gisela Fritz – NHV Ulm

Bei der Vorstandssitzung vom Naturheilverein Lörrach 1906 und Umgebung e.V. gab die 1. Vorsitzende, Ingeborg Morath, die Bestellung von Michael Enzenross in den Vorstand des Vereines bekannt.

Zwei Parteien, die sich aus Passion für das Thema Gesundheit und Naturheilkunde ehrenamtlich engagieren. Ingeborg Morath ist seit vielen Jahren als treibende Kraft vom Naturheilverein Lörrach und Michael Enzenross mit dem digitalen Forum „Gesundheitsforum Markgräflerland“, eine Plattform für Themen, Events zu Gesundheitsthemen im Einsatz.

Die Verbindung zu dieser räumlich nahe liegenden Vernetzung schaffte Sabine Neff, Geschäftsführerin des Deutschen Naturheilbunds e.V.: Hier ist das Gesundheitsforum seit einiger Zeit kooperatives Mitglied, die Bündelung der gemeinsamen Interessen lag somit nahe.

Ingeborg Morath sieht positive Synergien für Veranstaltungen, sowie Vorträge und freut sich, dass Herr Enzenross die Funktion des Schriftführers übernommen hat.


Nützliche Tipps aus einem historischen Naturarzt

Viel Freuden mit sich bringet die schöne Sommerzeit…

[…] lasst uns darum hinausziehen, Sommerfreuden einheimsen, sei es allein- sei es mit guten Begleitern. Wer aber den Sommer fröhlich erleben will, muss gut zuwege sein. Wer es nicht ist, dem bietet gerade diese Jahreszeit viele Möglichkeiten, es wieder zu werden, denn gerade im Sommer können wir viel für unsere leib-seelische Gesundheit tun.
Auf welche Weise- das sagen die folgenden Merksätze:

Kleine Anregungen für frohe Sommertage

1. Ernährung: Morgens Fruchtsaft oder Früchtemilch oder Milch mit Waldbeeren, Knäckebrot mit Pflanzenfett oder Birchermüsli mit Grahambrötschen. Mittags: viel grüner Salat, reichlich Rohkost von den frischesten Gemüsen die der Markt hat, als Beilage Backkartoffeln, Quark mit Leinöl oder gedämpftes Gemüse oder Vollkornreis mit Früchten oder Vollkornnudeln mit Tomaten und Kräuterkäse. Abends wie morgens, statt der Milch mit Früchten auch Quarkspeise oder Dickmilch oder Joghurt mit Früchten. Nicht zuviel, aber in Ruhe, entspannt, mit Genuss essen. Gut kauen.

2. Genussmittel und Genussgifte einschränken, am Besten ganz vermeiden. Wer sich vollwertig ernährt, wird keine „Sehn-Sucht“ danach haben.

3. Früh schlafen gehen, bei offenem Fenster schlafen, am besten ohne Nachtgewand.

4. Früh aufstehen! Das Hautbürsten nicht vergessen- ein wunderbares Mittel zur Förderung des Kreislaufs, der Durchblutung, der Hautgesundheit und Schönheit (Viele Filmstars bürsten Haut!). Auch die anschließende Morgentoilette (Rasieren, Zähneputzen, Waschen usw.) noch mit für ein Luftbad nützen Jeden Morgen eine kühle Ganzwaschung- kräftig und Schnell!
Ankühlen Tagen- oder wenn man fröstelt- stat der kalten eine Wechselwaschung (Jedes Glied erst warm, dann kalt waschen und frottieren). Schon dabei wird man von Herzen vergnügt- frisch und lebensfroh. Alle „Grillen“ verfliegen.

5. Zur Arbeitsstätte laufen oder wenigstens ein gutes Stück zu Fuß gehen. Wer Frühaufsteher ist, kann zur Belohnung einen Umweg durch den nahe gelegenen Park machen und dort die Vögel füttern.

6. Vor dem Schlafengehen einen geruhsamen Abendspaziergang machen: Abendfrieden einziehen lassen. Dann ist der Schlaf ohne Tabletten tief , ausreichend und erholsam.

7. Jede Woche mit Freunden oder Verwandten einen fröhlichen Singabend halten.

8. Jeden Sonntag wandern, über Berg und Tal, mit besinnlicher Rast und frohem Tanz und spiel auf einer Waldwiese, mit erfrischendem Bad im Waldsee. Viel Barfuß gehen unterwegs!

9. Überhaupt: Recht oft sommerliche Wasserfreuden genießen! Beim Baden und schwimmen beachten: Nicht erhitzt, nicht voll gegessen ins Wasser. Beine, Arme, Brust, Leib, vorher benetzen, dann hinein, am besten mit Kopfsprung. Badeanzug nicht am Körper trocknen lassen (gesundheitsschädlich für allem für Frauen: Unterleib!), nicht zu lange im Wasser bleiben. Lieber öfter kurz als einmal lang!

10. Rudern, Paddeln und Segeln schenkt viel Lebensfreude und Gesundheit!

11. Wie wächst auch das Lebensgefühl bei beschwingter Gymnastik auf taufrischer Wiese! Wie arbeitet man den Körper durch beim sportlichen Spiel, bei Feder- und Völkerball. Suche Dir Mitspielende oder schließe Dich einer frohen Gemeinschaft an, wenn du einsam bist.

12. Die mächtigste Kraft des Sommers- die Sonne- aber nutze mit Respekt: Beginne dein Sonnenbad mit wenigen Minuten, besonne zunächst nur die Füße. Steigere von Tag zu Tag die Besonnungsfläche und dauer. Schütze immer Kopf und Nacken. Sonne nicht in beengender, stauender Kleidung. „Brate“ nicht stundenlang, wechsle zwischen Licht und Schatten.

So wird auch Dir dieser Sommer Gesundheit und Freude schenken!

Text: H. Groening,
Aus: Jugend und Lebensordnung Beil. im Naturarzt 1961