Beiträge

Mutlangen schließt sich dem Dachverband an:

Etwas besonderes ist er schon, der Freundeskreis für Naturheilkunde in Mutlangen, der nun seit 10 Jahren erfolgreich mit einer besonderen Vereinsform arbeitet. Der Verein ist gemeinnützig – aber kein eingetragener Verein (e.V.). Er hat rund 200 Mitglieder, erhebt aber – bislang – keine Mitgliedsbeiträge. Die Vorträge sind sehr gut besucht und tragen sich finanziell – aber es wird kein Eintritt verlangt. Alle frei Jahre finden Großveranstaltungen (Naturheiltage mit rund 5.000 Besuchern) mit zahlreichen Ausstellern, Vorträgen und Workshops statt – ebenfalls bei freiem Eintritt – und trotzdem für den Verein kosten-neutral.

Umso mehr freut es uns, nun diesen Verein ab Januar 2016 als neuen Mitgliedsverein im Deutschen Naturheilbund begrüßen zu dürfen.

„Wir wollen auch über unsere Arbeit vor Ort hinaus etwas für die Naturheilkunde bewirken“, erklärt der 1. Vorsitzende Harald Welzel „Um wirksam die Naturheilkunde in Deutschland zu erhalten und zu fördern, ist es sinnvoll, sich zusammen zu tun.“ Und denkt dabei an uns. Denn: Als ältester europäischer Laienverband für Naturheilkunde vereint der DNB über 50 Naturheilvereine vor Ort und arbeitet seinerseits wieder mit den großen Verbänden der naturheilkundlich orientieren Ärzte, Heilpraktiker und weiteren Therapeuten zusammen. Die vielen Vorteile einer Verbandsmitgliedschaft und eine jahrelange, freundschaftliche Zusammenarbeit sind außerdem Gründe, die Harald Welzel seinen Mitgliedern nannte, als er in der ordentlichen Mitgliederversammlung im Oktober den Beitritt des Vereins zum DNB vorschlug. Als große Unterstützung empfinde er die Beratung in Vereinsrechtfragen, z.B. Satzung und die Teilnahmemöglichkeit des Vereins am bundesweiten „Tag der Naturheilkunde“. Die Mitglieder profitieren vom Bezug der Zeitschrift „Naturarzt“ und Verbandsleistungen wie der kostenfreien Telefonsprechstunde.

Es war an diesem Abend nicht das erste Mal, dass der DNB vor Ort präsent war: Willy Hauser als Referent, der DNB auf den Naturheiltagen mit einem Stand; Teilnahme des Freundeskreises 2015 am „Tag der Naturheilkunde“. Auf der Hauptversammlung stellte nun die Leiterin der Geschäftsstelle, Sabine Neff, den anwesenden Mitgliedern nochmals den Deutschen Naturheilbund vor und freute sich sehr, als der Antrag des Vorsitzenden breite Zustimmung fand.

Mutlangen

Freuen sich über die Ergebnisse der Hauptversammlung (von links): Die Vereinsaktiven Marianne Kuon, Brigitte Eisele, Andrea Mangold, Sibylle Schöll, Otto Gaiser, Regina Wagenblast, Elisabeth Bosch, Harald Welzel und vom DNB Sabine Neff

Naturheilkunde-Berater DNB® wissen wie‘s geht

Sabine Neff, Leiterin der DNB-Bundesgeschäftsstelle

Seit 2012 führt der DNB eine kompakte Grundausbildung in den fünf klassischen Säulen der Naturheilkunde mit großem Erfolg an zwei Ausbildungsstätten durch – in der Mitte Deutschlands bietet der dort ansässige Naturheilverein Bad Herfeld einmal im Jahr einen Kompaktlehrgang an. In Pforzheim, dem Sitz der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Naturheilbundes, finden jedes Jahr zwei Lehrgänge statt. Damit wird eine erfolgreiche Tradition fortgeführt, die bereits 1890 in Berlin begann und zum „Naturheilkunde-Praktiker“ führte. Solides Grundlagenwissen in Naturheilkunde ist heute so wichtig wie damals!

Hochkarätige Referenten mit langjähriger Praxiserfahrung vermitteln an drei Wochenenden das Basiswissen für den Umgang mit der Pflanzenheilkunde (einschließlich Homöopathie, Bachblüten und Schüssler-Salzen), informieren rund um das Thema Bewegung und gesundheitlichen Problemen hiermit (z.B. was ist ein Bandscheibenvorfall, Osteoporose erkennen und vorbeugen), leiten an zu einer gesunden Lebensordnung (z.B. durch Kennenlernen von Entspannungsmethoden wie Meditation). Wie gut gesunde Ernährung schmecken kann, erfahren die Teilnehmer/innen beim gemeinsamen Frischkornmüsli- Frühstück, um dann gestärkt eine Fülle an Informationen rund um das Thema Ernährung (z.B. Säure-Basen-Haushalt, Allergien, uvm.) zu erhalten.

Die Ausbildung teilt sich auf in Präsenzphasen und dazwischen Selbstlernphasen mit begleitender Pflichtliteratur. Die Dauer umfasst 4 bis 6 Monate und schließt eine schriftliche und mündliche Abschlussprüfung unter ärztlicher Leitung ein.

Mittlerweile gibt es rund 130 motivierte „Naturheilkunde-Berater/innen DNB“ die ihr Wissen für sich und ihre Familie anwenden, aber auch in eigenen Vorträgen und Seminaren weitergeben oder beim örtlichen Naturheilverein aktiv mitwirken.

Sie möchten Verantwortung für die eigene Gesundheit unternehmen? Sie können sich begeistern, als Berater/ in Grundlagen der Naturheilkunde zu vermitteln?

Die nächsten Kurse beginnen Ende November und Anfang Dezember – genaue Informationen erhalten Sie in der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Naturheilbundes oder unter www.naturheilbund.de oder in Ihrem Naturheilverein.

Kommentare zur Ausbildung

Bad Hersfeld
Unser DNB-Kurs war ein spannender Streifzug von Hippokrates über Vinzenz Prießnitz bis in unsere Zeit. Alle Referenten haben ihre Themen praxisnah und sehr verständlich übermittelt. Wir Teilnehmer konnten unser erworbenes Wissen sofort umsetzen und anwenden, z.B. bei der Hydro-, Bewegungs- und Entspannungstherapie. Das hat allen Freude gemacht und man spürte, wie kleine Dinge Großes anregen.
Für alle, die ihren gesundheitlichen Horizont erweitern wollen, die aus der täglichen Informationsfut Sinnvolles und Nützliches für ihre Gesundheit herausflternmöchten, ist dieser Lehrgang eine sehr gute Entscheidung.
Regina Kempf

PforzheimAusbildungskurs Nr. 6 Pforzheim
Die Naturheilkundeberater-Ausbildung war spannend und sehr bereichernd. Sie hat mir neue Wege und Möglichkeiten gezeigt, die mich berufich, aber auch privat weiter bringen werden. Danke an das gesamte DNB-Team und natürlich an alle Teilnehmer, es war eine tolle Zeit!
Martina

Die vielen naturheilkundlichen Hilfen haben mich neu motiviert, die pfanzlichen Angebote der Natur noch mehr in Anspruch zu nehmen.
Annerose Kern

 

„Ein-Wickeln“ mit Herz

Dorothea Endreß Naturheilkunde-Beraterin DNB®Dorothea Endreß

Ziemlich genau vor 2 Jahren entdeckte ich auf der Homepage des Deutschen Naturheilbundes meinen „Traumnebenjob“. Naturheilkunde-Beraterin wollte ich werden – Alter, Aufwand und Kosten sprachen gegen eine Heilpraktikerinnenausbildung.

Meine Gedanken waren: dies ist eine gute Alternative. Beraten kann ich bis „Ultimo“.

Die Ausbildung war sehr bereichernd und gut zu bewältigen, da mein ursprünglicher Beruf im Gesundheitswesen begründet ist. Doch auch ohne diese „Wurzeln“, mit Liebe zur und Interesse an der Natur, ist es machbar. Die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten tat und tut sehr gut!

Mit viel Freude und Engagement lernte ich für mein Zertifikat, das ich im März 2014 glücklich entgegennahm. Es konnte losgehen!

In den einzelnen Unterrichtsblöcken sprach mich das Thema „Wasser, Wickel und Auflagen“ so stark an, dass ich beschloss dies zu meinem Thema zu machen. Schließlich hatte ich durch die Erziehung meiner zwei erwachsenen Kinder viele Erfahrungen gesammelt, da ich stets auf der Suche nach ergänzenden Behandlungen zur Schulmedizin war.

Rhetorisches Auftreten fällt mir leicht, sodass für mich Vorträge zu halten die Möglichkeit ist, mein neu erworbenes – altes Wissen – weiterzugeben.

Eine befreundete Heilpraktikerin an meinen Wohnort gab mir die Chance in ihren Praxisräumen zu wirken. Zu sehen, wie Menschen mit so viel Spaß und Begeisterung mitmachten und am Vortrag/Workshop teilnahmen, erfüllte mich mit großer Freude und rief nach mehr!

Die Krönung, um auch körperlich zu begreifen was ursprünglich „Wasseranwendungen und Wickeln“ heißt, war eine Reise nach Gräfenberg/Tschechien der Geburts- und Wirkungsstätte von Vincenz Prießnitz. Im Herbst 2014 erwanderte ich mit einer wunderbaren Gruppe des DNB die herrlichen Quellen, die als Grundlage für die Arbeit des Wasserdoktors dienten und genoss die Anwendungen sowie die zauberhafte Landschaft. Diese lehrreiche, schöne Reise wird ausgebaut und findet wiederholt statt. (Nähere Informationen in der Bundesgeschäftsstelle.)

In der Zwischenzeit unterrichte ich im 2. Semester als Dozentin in der Volkshochschule Unteres Remstal (Termin: 13.11.2015 in Fellbach) und bin stolz auch auf der Referentinnenliste des LandFrauenverbandes Baden-Württemberg e.V. zu stehen und einige Vortragstermine planen zu dürfen.

So entwickelt sich ein zweites Standbein, nachdem das erste durch wertvolle Familienarbeit unterbrochen wurde und dadurch die finanzielle Altersvorsorge geschmälert hat.

Doch diese mit so viel Spaß aufzustocken kann ich jeder/jedem Interessierten empfehlen. Herzlich grüße ich mit einem leicht abgeänderten Zitat: „Wenn Dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade draus …….. oder einen Zitronenwickel“.