„Wie duftet rot?“ Ein Brückenschlag zwischen Kunst und Kunsttherapie

Etwa zwanzig Personen hatten sich im DNB-Seminarraum im Schloss Bauschlott eingefunden, um mit der Düsseldorfer Künstlerin Monika Schoeme der Frage „Wie duftet rot?“ nachzugehen. Nach einem kurzweiligen Einführungsvortrag zur anthroposophischen Kunsttherapie gab Monika Schoeme jedem Besucher Fragen zum Betrachten der Bilder an die Hand, so z.B. „Was fühle ich, welche Emotionen, Stimmungen oder auch Klänge ruft das Bild in mir hervor?“

Ganz bewusst verzichtet die Künstlerin auf eine Namensgebung der Werke, die mit Pigmenten und einem Acrylbinder gemalt wurden. In Ihrer Arbeit gehe es hauptsächlich um das Wesen der Farben, ihr Klang zueinander und um die Form-Entstehung aus der Farbe heraus, eben immer mit der Frage, welche Resonanz beim Betrachter hervorgerufen wird. Entsprechend breit waren auch die Empfindungen der Anwesenden zu den einzelnen Werken, von heiter und leicht bis Rückzug und Traurigkeit. Ein lockerer Austausch bei Sekt und Häppchen rundete den gelungenen Abend ab. Die Werke der Künstlerin sind noch einige Zeit im Seminarraum des Deutschen Naturheilbundes, Torhaus West zu sehen und können während den üblichen Bürozeiten oder nach Terminabsprache betrachtet werden.

Sabine Neff, Mitglied im Team-Vorstand Freundeskreis Naturheilkunde im Schloss e.V.

Bild: Sabine Neff vom Freundeskreis überreicht der Künstlerin Monika Schoeme (rechts) ein kleines Danke schön in Form von Blumen.