Der Psychiater Alois Alzheimer (1864 – 1915) hat 1906 als Erster die charakteristischen Veränderungen im Gehirn einer verstorbenen Patientin beschrieben. Seitdem gilt M. Alzheimer in der konventionellen Medizin als unheilbar.
Es ist wohl so, dass im Rentenalter mehr Frauen als Männern betroffen sind. Ganzheitsmediziner stellen sich aber längst die Frage, warum diese Gehirnerkrankung mit fortschreitender Demenz generell immer noch strikt als nicht heilbar eingestuft wird. Wir wissen doch: Mit zunehmender Belastung durch Mobilfunk-Mikrowellen, werden wir in der Praxis immer mehr mit Frühdemenz – schon bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen – konfrontiert. Erste Zeichen sind Sprachverarmung, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Schwindelanfälle, Aggressionsausbrüche ohne erkennbaren Grund, Erstarrung der Gestik, der Mimik und des Bewegungsapparates. Kleine Kinder können nicht mehr hüpfen. Das sollte uns alle alarmieren! Äußerlich zeigt sich immer mehr das Bild einer geistigen Verarmung.
Außer gelegentlichen tobsuchtsähnlichen Anfällen starren Patienten einfach vor sich hin und sind kaum noch ansprechbar. Medizinisch gesehen liegen sowohl Fremdproteine im Gehirn als auch die Schrumpfung der Gehirnmasse vor. Besonders betroffen sind die Broca- und Wernicke-Zone (Sprachzentren), daher die Sprachverarmung.

Die Erfahrung zeigt: Helfen können hier rhythmische Atem- und Körperbewegungen mit rhythmisch-fließender Musik. Tatsache ist doch, dass Demenzpatienten oftmals lange Gedichte auswendig vortragen, aber ansonsten keine Gedächtnisleistung alltäglicher Art mehr vollbringen können. Ferner können einfache Übungen, für die neuronale Rechts-/Links- bzw. Vorne-/Hinten-Verschaltung im Gehirn, hilfreich sein. Hier hat sich zum Beispiel das Poi-Spiel[1] als außerordentlich heilsam erwiesen. Bewährte Maßnahmen, wie eine Darmsanierung, basische Ernährung, miasmatische Homöopathie mit Syphilinum und Anacardium, um die Starre zu lösen, bzw. Barium carbonicum, Alumina, Hyosyamus, Mercurius usw. können erstaunlich viel bewirken.

Auch die ESA (emotionale Stressablösung) der Angewandten Kinesiologie zeigt: Je früher bei beginnender Demenz die Starre durch rhythmische Übungen und Naturheilmittel gelöst wird, umso mehr gewinnen die Demenzpatienten ihre Körper- und Geistfähigkeiten zurück. Diese Maßnahmen in der Demenztherapie sind zwar aufwändig, aber oft außerordentlich lohnend.

Zur Autorin:

Dr. phil. Rosina Sonnenschmidt ist eine international gefragte Homöopathin, Heilpraktikerin und Autorin von über 50 Büchern. Als erste Frau wurde sie zum Ehrenmitglied der Japanischen Kaiserlichen Homöopathie- und Medizingesellschaft (JHMA) ernannt und reist regelmäßig nach Japan. Beim Deutschen Naturheilbund engagiert sich Rosina Sonnenschmidt im Wissenschaftlichen Beirat und als Dozentin in der Ausbildung „Naturheilkundeberater DNB“.

[1] Poi = Ball. Das Spiel mit 2 Bällen in einem elastischen Stoffschlauch („Socken-Poi“) wird bei den Maori-Frauen als Gesundheitsritual eingesetzt, um geistig und körperlich beweglich zu bleiben.