Blütentherapie der Naturvölker

Der Naturheilverein Viernheim, Weinheim und Umgebung hatte zu einem außergewöhnlichen Themenabend in das Gemeindehaus St. Marien eingeladen. Petra Gaa (Hockenheim) führte die Besucher in die Blütentherapie ein, mit der nach den  Gesetzen der Naturmedizin Essenzen aus heimischen Pflanzen viele seelische Beschwerden beseitigt werden  können. Ihre Ausbildung zu diesem Bereich einer Heilpraktikerin führte zurück zu dem Wissen der Naturvölker.

Sie  wies darauf hin, dass nahezu alle alten Kulturen bereits Blütenessenzen zur Linderung emotionaler Probleme gewonnen haben.

Am Fuße der Cheops-Pyramide seien rund 300 homöopathische Rezepte eingemeißelt. In anderen Ländern kennen die Schamanen die Rezepte, wie aus Kräutern und Blüten „Heilpflanzen“ gewonnen werden. Da die Menschen jener Zeit dieses Wissen nicht aufschreiben konnten, sei es traditionell mündlich in Sagen, Mythen und Erzählungen weitergegeben worden. Der erste Wissenschaftler Europas sei Dr. Edward Bach gewesen, der sich mit diesen medizinischen Möglichkeiten befasst hat. Er schuf  als Produkt seiner Erkenntnisse die noch heute begehrten Bach-Blüten, die in anderer Form und auf andere Weise Verwendung finden.

Ihren Vortrag unterstützte Petra Gaa mit einer Vielzahl von Blütenbildern. Es waren Aufnahmen von blühenden Blumen, Sträuchern und Bäumen. Dabei erfuhr man, dass es im Rhein-Neckar-Raum über 60 solcher Blüten gibt, die zu Essenzen verarbeitet werden können. Schon das Empfinden beim Anblick einer Blüte sei  hilfreich bei der Auswahl der Blüten für die Herstellung einer Essenz. Sie erklärte, wie man eine solche Essenz selbst herstellen und verwenden kann. Damit könne man  nicht nur unterstützend helfen bei Mobbing, Trauer, Abschirmung von Strahlen, Stress und geringem Selbstwertgefühl sondern man könne die Essenzen auch zur „Reinigung“ von Räumen verwenden. Die Essenzen würden nur äußerlich aufgetragen. Sie seien geruchlos und wirken auf Seelenebene. Es sei möglich, dass sich sofort nach dem Auftragen ein erlösendes Gefühl, Wärme, Zufriedenheit, Trost oder ein „Aha-Erlebnis“ einstellt.

Besonders erfolgreich sei die Anwendung , wenn sie mit einer Meditation verbunden wird. Schon an diesem Abend konnte man nach der persönlichen Auswahl aus einem der Blütenbilder erproben, wie eine danach abgestimmte Blütenessenz auf das Wohlbefinden wirkt. Die stellvertretende Vorsitzende Ingelore Bonfert (Mörlenbach) dankte der Referentin für ihren interessanten Vortrag.

Hans Todt
NHV Viernheim, Weinheim und Umgebung e.V.

 

Bildunterschrift 

„Blütentherapie“ war das außergewöhnliche Thema der Referentin Petra Gaa. Bild: Hans Todt