Erfolgreicher Abschluss des dritten Ausbildungs-Jahrganges Wegbegleiter/In Waldbaden, einem Angebot vom Verein Naturheilkunde Wannweil & Neckar-Alb e.V. (www.naturheilkunde-neckar-alb.de). Nach drei Wochenenden, in denen die Theorie und vor allem die Praxis des Waldbadens durch die Kursleiterin, Christine Hack, vermittelt wurde, haben alle neun Teilnehmenden die Prüfung im Herbst bestanden.  Nun können sie in ihrem Heimatort das gesundheitsfördernde Waldbaden auf vielfältige Weise in den Bereichen Prävention und Regeneration anbieten. Während der Ausbildung haben die Teilnehmenden nicht nur umfangreiches Hintergrundwissen erlangt, um Gruppen sicher und erfolgreich begleiten zu können – auch die wohltuende Wirkung wurde selbst erfahren. Eine Waldbaden-Führung ist wirklich mehr als ein Waldspaziergang und folgt einer wohl durchdachten Choreografie. Die Ausbildung (drei Wochenenden, zwei Online-Module) wird auch im nächsten Jahr in Hechingen angeboten und ist vom DNB anerkannt. Angesprochen sind alle Wald- und Naturbegeisterten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich! Das Zertifikat ist eine attraktive Möglichkeit sich selbstständig zu machen, berufsbegleitend oder nach der aktiven Berufsphase. Anmeldungen sind auf der Webseite www.naturheilkunde-neckar-alb.de möglich. Dort ist eine Extraseite zur Ausbildung mit Bildern, Videos und Informationen zum Waldbaden zu finden.

Melden Sie sich an und gehen Sie mit mir neue Wege – als Wegbegleiter/In Waldbaden! Ich freue mich auf unsere Begegnung.

Christine Hack (Kursleiterin Waldbaden, Meditationskursleiterin, Naturheilkundeberaterin DNB)

„Wir konnten wieder dermaßen viele Anregungen, Informationen usw. mitnehmen und sind sehr froh und dankbar darum! Auch ist es wirklich eine enorme Bereicherung, dass wir uns immer wieder zum persönlichen Austausch treffen können…“ so die positive Rückmeldung der Teilnehmerinnen aus Lörrach.

Der Vormittag ist traditionell beim Arbeitskreis den Berichten und Austausch aus den Vereinen gewidmet. Besonders erfreulich ist, dass drei Vereine von positivem Verlauf der Neuaufstellung des Vorstandsteams berichten konnten: In Darmstadt freut sich die langjährige Vorsitzende Angelika Tank über ein motiviertes Team, und auch in Schwäbisch Hall und Ulm stehen die Zeichen gut. Gut aufgestellt ist auch der NHV Mosbach mit einem Aktiven-Team von rd. 12 Personen. Der Verein hatte besondere Highlights zu berichten: So fand im vergangenen Jahr ein großes Tanzfest anlässlich des 30. Jubiläums statt und in diesem Jahr gibt es erstmals eine Malreise nach Spanien mit dortigem Workshop-Angebot. Ein Jubiläum hatte 2025 auch der NHV Darmstadt: 140 Jahre – ein Anlass für den Verein, erfolgreich Spenden bei Ortsbanken zu akquirieren und dies als Tipp weiterzugeben. Die Vereine Ulm und Lörrach nutzten Vorort-Messen (Ulm: Ehrenamtsmesse, Lörrach: Regiomesse) zur Gewinnung neuer Mitglieder und Steigerung des Bekanntheitsgrades. Mannheim setzt auf Online-Veranstaltungen und ein regelmäßiges Treffen im Café, was übrigens auch einmal im Monat beim NHV Ulm in deren eigenen Räumen stattfindet.

Auch Naturheiltage im „größeren Rahmen“, sprich mit Ausstellern und mehreren Vorträgen, fanden wieder in 2025 statt. Bereits zum 6. Mal fanden in Mutlangen die Naturheiltage mit 44 Ausstellern, 36 Vorträgen und Workshops statt – dank Unterstützung örtlicher Institutionen bei freiem Eintritt. Auch in Mühlacker und Vaihingen boten Aussteller den zahlreichen Besuchern interessante Angebote und viele nutzten das Vortragsangebot. Eine Tombola bereicherte den Aktionstag in Neulingen: Hier konnten die Besucher tolle Preise wie Kosmetikprodukte und Haushaltsgeräte gewinnen und der Verein freute sich über die zusätzliche Einnahme. Über gute Resonanz bei allen Veranstaltungen, bei denen es „ganz praktisch“ zugeht, konnte Elke Wörfel vom NHV Esslingen berichten: Zum Beispiel die Herstellung von Pesto oder Kosmetik komme immer gut an. Dies bestätigte auch Ute Bauer vom NHV Mühlacker, deren Workshop „Oxymel herstellen“ sogar wiederholt werden musste.

Am Nachmittag stand ein kurzer Bericht aus dem Verbandsgeschehen auf der Tagesordnung. Dem Trend von rückläufigen Zahlen und Kostensteigerungen, auch beim „Naturarzt“, wurden Ideen zur Mitglieder- und Sponsorengewinnung gegenübergestellt, wozu es sehr gute  Impulse aus den Reihen der Vereinsaktiven gab. Details zum Vereins- und Verbandsgeschehen erhalten die Vereinsaktiven wie gewohnt direkt digital. Nicht ganz einfach gestaltete sich die Findung des Aktionstagsmotto 2026: Schließlich wurde es „Longevity“, das Schlagwort für gesundes Altern, mit dem Zusatz „Natürliche Wege gehen“ worüber man sich wieder einig war: Wir gehen – gemeinsam – natürlich unseren Weg weiter!
Sabine Neff, Leitung der Geschäftsstelle DNB

Am Montag, den 10. November, um 17.00 Uhr war die Jahresversammlung des Vereins.

Dieses Jahr war zur Jahreshauptversammlung auch die Wahl des Vorstands, die immer alle drei Jahre erfolgt. 97 Mitglieder hat der Verein per 31.12.2024. Laut Tagesordnung wurde der Jahresrückblick von 2024 von der 1. Vorsitzenden Angelika Tank vorgetragen. Es wurden über Vorträge, Wanderungen, Ausflüge berichtet. Der NHV Darmstadt arbeitet auch mit verschiedenen Institutionen zusammen, wie VHS, NABU und der Gemeinde Münster/Hessen. Große Unterstützung erhalten wir von der Gemeinde und dem DNB dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken. Die Kassenwartin, Yvonne Staubach verlas den Kassenbericht von 2024, der von unseren Rechnungsprüferinnen Elke Klug und Ingrid Schneller mit ohne Beanstandungen bestätigt wurde. Ingeborg Heinz, übernahm die Wahlleiterin. Zur Wahl stellten sich: Angelika Tank, Nadine Birdwell, Yvonne Staubach, Heike Brandt, Renate Beckert, Petra Heuck und Maritta Roth-Dechert sowie Elke Klug und Ingrid Schneller. Alle Kandidaten wurden gewählt. Somit kann der NHV Darmstadt, der 140 Jahre Bestehen im Jahr 2024 feierte weiter zuversichtlich tätig sein. Mit Natalie hat der Verein ein junges Mitglied im Vorstandsleben gewinnen können. Alle Gewählten freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Infos zum Verein unter: www.naturheilverein-darmstadt.de

Frau Sabine Neff, Leitung der Bundesgeschäftsstelle des DNB war als Gast anwesend und gratulierte den neu gewählten Vorstand und wünschte viel Erfolg.

 

Angelika Tank, Naturheilverein Darmstadt und Umgebung 1884 e.V.

Der Tag der Naturheilkunde ist seit 2013 ein fester Bestandteil der Aktivitäten unseres Vereins und seit 3 Jahren nutzen wir dafür die Räumlichkeiten unseres Kooperationspartners, der Evangelischen Familienbildung Schwäbisch Hall im Brenzhaus in Schwäbisch Hall. Das Angebot für unsere Heilpraktiker-Mitglieder, sich mit einem kostenlosen Stand zu präsentieren, wurde leider nur von einer Heilpraktikerin angenommen.

Nach der Begrüßung durch unseren Kassenwart Gerhard Klein entführte uns der Klangtherapeut Ringo Imhoff durch harmonische Klänge auf eine Reise der Entspannung und inneren Ausgeglichenheit. Die Schwingungen der verschiedenen mitgebrachten Instrumente, wie Klangschalen, Windspiele, Zungentrommel, Röhrenglockenspiel, tibetanische Glöckchen usw. helfen Stress abzubauen und das innere Gleichgewicht wieder zu finden. Die Stunde der Entspannung wurde von allen Teilnehmern äußerst positiv bewertet und mit großem Applaus belohnt! Danach folgte die Ehrung unseres Kassenwarts Gerhard Klein für seine 35 jährige Mitgliedschaft und die Buchautorin Ursula Windisch ist unserem Verein schon 30 Jahre lang treu. Der Kassenprüfer Peter Deeg und seine Ehefrau Gerda waren leider nicht anwesend, aber sie sind schon 50 Jahre im Verein aktiv und wurden zu Hause aufgesucht und die Ehrenurkunde übergeben.

In der Mittagspause gab es Kürbissuppe, Gemüsesticks, Brotaufstrich, Linsensalat, Tee, Wasser und Kaffee…

Am Nachmittag vermittelte Walter von Holst einen eindrucksvollen Einblick in die Entstehung von Mineralien und ihre positive Wirkung auf die Gesundheit. Heilsteine lassen sich wunderbar in den Alltag integrieren. In der Pause und nach dem Vortrag beantwortete der Heilsteinexperte Walter von Holst viele Fragen und half den Besuchern den passenden Heilstein zu finden.

Marion Krüger, Naturheilverein Schwäbisch Hall 

Natürlich gesund – einzigartig und erfolgreich!

Bei den Mutlanger Naturheiltagen gab es wieder vielfältige Informationen zu natürlichen Heilmethoden, naturgemäßen Lebensweisen und der Verwendung von Naturheilprodukten.

Der Freundeskreis Naturheilkunde hatte zu seinen 6. Naturheiltagen, einer Gesundheitsmesse der besonderen Art, eingeladen. Im Fokus der beachtenswerten Ausstellung mit innovativen Produkten und Dienstleistungen standen Gesundheit und Wohlbefinden.

Das Mutlanger Forum war mit 44 Ausstellern optimal ausgelastet. Besucherinnen und Besucher strömten an beiden Tagen hinein und zeigten sich von der beeindruckenden Vielfalt der Angebote begeistert. Die Messe war geprägt von einer positiven Atmosphäre und einem offenen Miteinander.

Die Eröffnung übernahmen Harald Welzel, Vorsitzender des Freundeskreises Naturheilkunde, Bürgermeisterin Stephanie Eßwein und der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Dr. Joachim Bläse. Alle unterstrichen die Bedeutung der Naturheiltage für die Region und darüber hinaus – im weiten Umkreis gibt es nichts Vergleichbares.

Ein umfangreiches, großartiges Programm begleitete die Messe: Über die gesamten zwei Tage wurden 36 inspirierende Fachvorträge und Workshops angeboten. Von Zellgesundheit über Kräuterwissen bis zur Hypnosetherapie deckte das Informationsangebot die gesamte Bandbreite der Naturmedizin ab.

Dank der Unterstützung durch die Kreissparkasse Ostalb, die VR Bank Schwäbischer Wald, die EnBW ODR und die Gemeinde Mutlangen konnten Messebesuch und Programmangebot kostenfrei angeboten werden – eine Besonderheit, die von den vielen Besucherinnen und Besuchern lobend aufgenommen wurde.

An beiden Tagen gab es Beratung, Behandlungen und Probiermöglichkeiten an den Ständen. Das Aussteller-Spektrum reichte von klassischen Naturheilanwendungen über heilsame Nahrungsmittel, Wohlfühlaromen, gesundem Raumklima und gutem Schlaf bis zu seelischer Gesundheit, basischer Kosmetik, nachhaltiger Kleidung, natürliche Tierheilkunde  und Stärkung von Kindern. Angebote zur Körperanalyse, Saft- und Kräuterverkostungen sowie sportliche Aktivitäten wie Balancieren auf dem Board oder Hüpfen auf dem Trampolin waren weitere Attraktionen.

Harald Welzel erhielt viel Lob und Anerkennung für die gelungenen Naturheiltage. Bereits während der Messe gingen Anfragen und Anmeldungen für die nächsten Veranstaltungen ein, und auch die diesjährigen Aussteller wollen beim nächsten Mal wieder dabei sein. Für die Veranstalter ist das eine motivierende Bestätigung des bewährten Konzepts und ein Ansporn, Mutlangen 2027 erneut zum Mittelpunkt der natürlichen Gesundheit zu machen.

Als Auftaktveranstaltung für das neue Programmjahr fand Mitte September der Naturheiltag unter dem Motto: „Naturheilkunde – bewährt und zeitgemäß“ in der vollbesetzten Scheune von Adelheid und Otto Müller in Eschelbronn statt. Nach der Begrüßung durch den neu gewählten Team-Vorstand ging es dann sogleich mit dem ersten Vortrag los. Daniel Otmar, Faszien-Therapeut und Mentaltrainer machte den Anfang. Sein Thema: „Was ist, wenn deine Krankheit dich nicht blockiert, sondern beschützt?“ Er begeisterte die BesucherInnen von Beginn an. Mit einigen sehr anschaulichen Beispielen gab es immer wieder Aha-Momente und jeder der Anwesenden fand sich auf die eine oder andere Art in dem Vortrag wieder. Einer seiner Schlüsselsätze: „Schmerz ist nicht das Problem, sondern die Emotion dahinter. Durch den Schmerz kommen wir in die Befreiung.“

Für das leibliche Wohl der Gäste, mit Kaffee, Tee, Wasser, selbstgebackenem Kuchen und anderen Knabbereien, war bestens gesorgt und es gab rege Unterhaltungen zu dem Gehörten.

Christina Leser, Buchautorin und Inhaberin eines Gesundheitshotels konnte mit ihrem Vortrag: „Stress? Muss nicht sein! Gelassenheit ist möglich – denn wir haben mehr Einfluss, als wir glauben“, die Anwesenden abholen. Denn auch Stress erzeugt unter anderem Schmerz. Im Alltag pendeln wir immer zwischen Alarm und Sicherheit und mit der Plüschfigur Ernst Fröhlich konnte sie dies anschaulich verdeutlichen. Ziel sollte es sein, durch mehr Klarheit und Handlungskompetenz die eigene Resilienz zu stärken und Gelassenheit zur Gewohnheit zu machen. Ihre Methode GESH, die für „Gefahr-Erkennen-Sicherheit-Herstellen“ steht, ist ein wunderbares Alltags-Werkzeug, um in Gelassenheit zu leben. Viele nickende Köpfe bestätigten die Beispiele und Ausführungen, denn auch in diesem Vortrag konnten sich die BesucherInnen in ihren Alltagssituationen wiedererkennen.

Nach einer Pause ging es mit dem Referenten Thorsten Klein – zertifizierter Fachberater für medizinisches Cannabis – weiter. Seine Überschrift zum Vortrag: „Cannabis als Medizin-Chancen und Risiken, Einsatz und Verwendungsmöglichkeiten in der Naturheilkunde“ scheint eine Problematik anzusprechen, die viele interessiert und bewegt. Er erläuterte den Wirkmechanismus von Cannabis – das Endocannabinoid-System und seine unglaubliche Macht. Die Zusammensetzung von Cannabis, die wichtigsten Inhaltsstoffe und die Interaktion mit dem menschlichen Organismus. Und wie so oft, kam er durch seine eigene Krankheitsgeschichte zu Cannabis, hat sich damit auseinandergesetzt und fundierte Kenntnisse erworben, die er nun an andere Betroffene weitergibt. Die vielen individuellen Fragen beantwortete der Referent ausgiebig und sehr kompetent. Ein aufgebauter Stand mit den verschiedensten Cannabis-Produkten, die er und seine Mitarbeiter entwickelt haben, verdeutlichte einmal mehr, welche Produkte es für welche Probleme gibt.

Gegen 17.00 Uhr ging die Veranstaltung zu Ende. Die Stimmung unter den BesucherInnen war bestens über soviel geballte Information und Inspiration. Die Spendenfreudigkeit bei freiem Eintritt und Verpflegung war immens. Vielen herzlichen Dank an die ReferentInnen, die BesucherInnen und sonstigen UnterstützerInnen. Es war im Namen der Naturheilkunde und unserem Naturheilverein eine wirklich gelungene Veranstaltung.

Sonja Auf dem Berge, NHV Spechbach und Umgebung e.V.

 

Nachfolgelösung im Naturheilverein – eine Erfahrung Schritt für Schritt

Die Situation ist allzu bekannt: Langjährige Vereinsvorstände wollen mit sorgfältiger Vorbereitung und gutem Gewissen die Vereinsführung an Nachfolger übergeben. Sie fragen nach Kandidaten – doch niemand meldet sich. Was tun? Die jüngsten Erfahrungen in Schwäbisch Hall illustrieren, wie es gelingen kann, großes Interesse und aktive Bereitschaft für die Aufgaben der Vereinsführung zu wecken. Vielleicht ein Beispiel für andere Naturheilvereine? Doch zunächst zur Ausgangslage: Der NHV Schwäbisch Hall beeindruckt seit vielen Jahren mit vielfältigen Veranstaltungen, ist ein fester Bestandteil der Vereinsaktivitäten in der Stadt geworden und die Mitgliederzahlen sind erfreulich. Dreh- und Angelpunkt der positiven Entwicklung ist das unermüdliche, persönliche Engagement des Teamvorstandes, bestehend aus den drei Personen Marion Krüger, Harald Krüger und Gerhard Klein. Allen liegen die Aktivitäten und das Gemeinschaftsleben im NHV Schwäbisch Hall sehr am Herzen. Deshalb kündigte das Ehepaar Krüger ihre Entscheidung, sich nach 13 Jahren im Teamvorstand nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Wahl stellen zu wollen, bereits mehr als ein Jahr im Voraus an. Jedoch trotz des großen zeitlichen Vorlaufs und einer sorgfältigen Vorbereitung – sogar eine konkrete Liste der Vorstandsarbeiten lag vor – verhallte in diesem Frühjahr der Aufruf an alle Mitgliederinnen und Mitglieder, sich als Kandidat für den Teamvorstand zu melden, mit enttäuschend geringer Resonanz.

Doch statt nach dieser Erfahrung aufzugeben, wurde die Suche nach einer zukunftsfähigen Lösung noch erweitert und verstärkt. Zum einen wurde der Mitgliederservice des Deutschen Naturheilbundes in Neulingen einbezogen. Wir prüften gemeinsam, den NHV in Schwäbisch Hall in eine DNB-Ortsgruppe ohne eigenen Vorstand zu überführen. Ein gangbarer Weg, der bereits mehrfach erfolgreich beschritten wurde. Aber er ist für uns immer die zweite Wahl. Die erste Wahl bleibt ein aktiver Verein mit einem engagierten Vorstand vor Ort. Zum anderen wurden in Schwäbisch Hall viele einzelne Gespräche mit Mitgliedern geführt. Dabei zeigte sich vor allem: Ein Vorstandsamt an sich ist für die meisten Menschen nicht anziehend. Vorstellungen von Pflichten und Verantwortung, von Prozeduren wie Kandidatenaufstellung und Wahlmodus wirken geradezu abschreckend. Aber es gibt durchaus großes Interessen, dass das Vereinsleben weitergeht, und es gibt eine Bereitschaft, etwas dafür beizutragen. Somit wurde zu „Informationen und Aussprache, wie es im nächsten Jahr weiter gehen kann“ im Rahmen einer Mitgliederversammlung eingeladen.

Im Zentrum der Aussprache standen diese fünf Erkenntnisse:
• Sich vor Augen zu führen, wie wichtig es ist, das Wissen der Naturheilkunde einem breiten Kreis interessierter Menschen zugänglich zu machen, ist für alle ein motivierendes Ziel. • Es stiftet nicht nur Sinn, sondern es beschert auch Freude und Freunde, im Vereinsleben aktiv zu sein. • Zu den Aufgaben der Vereinsführung kann man auf verschiedene Weise beitragen. Als Gestalter im Teamvorstand, als Unterstützer für bestimmte Themen oder als „Springer“, der bei Bedarf aushilft. Mehr als zehn Frauen und Männer erklärten anhand einer konkreten Aufgabenliste, was sie zum gemeinsamen Erfolg beitragen würden.• In Naturheilvereinen geht es nicht allein ums Bewahren, sondern es kann viel Neues gemacht werden. Z. B. hat der NHV Schwäbisch Hall mit Unterstützung des DNB Fördermittel für den Internet-Auftritt erhalten – eine sehr gute Basis, um Webpage und digitale Kommunikation erfolgreich zu gestalten. • In der Gruppe entstand an dem Abend eine überaus positive, zupackende Stimmung. Sofort wurde ein Termin gefunden, an dem in Kürze gemeinsam mit dem aktuellen Teamvorstand die Aufgaben für eine zukünftige Vereinsführung genauer verteilt und zugeordnet werden.

Erleichtert und sehr zuversichtlich blicken wir nach diesem Abend in die Zukunft des NHV Schwäbisch Hall. Die Bundesgeschäftsstelle unterstützt die Vereine weiterhin individuell – ob bei Nachfolgelösungen oder der Einarbeitung in neue Themen. Wenden Sie sich dazu gerne an Sabine Neff oder mich.

Dr. Frank Hinrichs, Geschäftsführer Deutscher Naturheilbund

Anfang September fand der erste Vortrag nach der Sommerpause beim Naturheilverein Schwäbisch Hall e.V. statt. Eingeladen war Petra Goebel von der Eyetouch Augenschule in Würzburg. Unsere Augen sind das Fenster zur Welt – und doch schenken wir ihnen oft erst Beachtung, wenn die Sehkraft nachlässt, sie brennen, ermüden oder flimmern. Immer mehr Menschen greifen zur Brille, denn einseitige Sehgewohnheiten – wie ständiges Arbeiten am Bildschirm – belasten unser Sehvermögen und kann langfristig zu Problemen führen. Die
Versorgung der Augen verschlechtert sich, die Sehkraft nimmt ab. Der Erlebnisvortrag ermöglichte einen Einblick in das Eyetouch Sehtraining. Gezielte Augenübungen tragen zur Entspannung bei und damit kann man die Augen regenerieren und Sehproblemen vorbeugen. Die durchgeführten Augenübungen dienten dazu, die Augen im Alltag zu entlasten und damit ersten Anzeichen von Seh-Stress-Symptomen wirkungsvoll entgegenzuwirken. Bei unseren Mitgliedern und Interessenten fand der Vortrag großes Interesse anschließend beantwortete die Referentin noch individuell viele Fragen.

Marion und Harald Krüger, Naturheilverein Schwäbisch Hall e.V.