Junger NHV Südwestpfalz aktiv dabei auf der LaVita-Messe in Pirmasens

Am 21. & 22.10.2017 hatten wir mit unserem im Mai diesen Jahres gegründeten Naturheilverein Südwestpfalz e.V. die Möglichkeit, im Rahmen der Naturheiltage an der Gesundheits- und Lifestyl-Messe LaVita in Pirmasens teilzunehmen. Die Messe war schon lange geplant und eigentlich hatten sich schon alle Aussteller ein Jahr im Voraus zur Messe anmelden sollen. Da wir aber das Glück hatten, dass unser Vorstandsmitglied Stefanie Gundacker uns die Möglichkeit gegeben hat, sich bei Ihrem Stand dazuzustellen, konnten wir kurzfristig noch mit dabei sein.

Die Messe war ein voller Erfolg und sehr gut besucht. Wir vom Naturheilverein hatten die Möglichkeit uns mit vier Vorträgen zu beteiligen. Wir haben viele neue und interessante Kontakte geknüpft und werden zeitnah am 9.11.2017 einen Stammtisch veranstalten, damit die neuen Kontakte die Möglichkeit haben uns kennen zu lernen.

BU: Sandra Miersch, Andrea Ertl-Deutschmann, Beate Koch und Stefanie Gundacker am gemeinsamen Messestand.

Sandra Miersch
Vorstand NHV Südwestpfalz e.V.

Lieber gesunder Bürger als kranker König – NHV Viernheim

Großes Interesse an den Naturheiltagen

Die 6. Naturheiltage  im Bürgerhaus in Viernheim waren ein eindrucksvolles Beispiel für das Projekt „Viernheim – die gesunde Stadt“. So jedenfalls deutete es Bürgermeister Matthias Baaß bei der Eröffnung dieses zweitägigen Forums  „Stell Dir vor – Du bist gesund“. Er verwies auf das große Präventionspotenzial der Naturheilkunde und betonte den Wert des Wissens um die Selbstheilungskräfte des Menschen. Dazu würden die Naturheiltage einen großen Beitrag leisten.  Willy Hauser, Ehrenpräsident des Deutschen Naturheilbundes, bezeichnet die Naturheiltage in einem Grußwort als einen Wegweiser zur Gesundheit durch die Aktivierung der menschlichen Selbstheilungskräfte, unterstützt durch die Heilmittel der Natur und einer positiven Lebenshaltung.  Manfred van Treek, der Vorsitzende des Naturheilvereins Viernheim, Weinheim und Umgebung, betonte bei seiner Begrüßung, die Naturheilkunde setze auf Vorbeugung und ordnende Korrektur der Lebensweise. Er dankte den Helfern für ihr Engagement bei der Vorbereitung und Ausrichtung der 6. Viernheimer Naturheiltage, vor  allem der Stadt Viernheim, die für die Veranstaltung ein Helfer-Team und das Bürgerhaus zur Verfügung stellte: Horst Stephan, Dieter Sejak und Lothar Bruder.

Großes Interesse an vielseitigem Angebot

Das Interesse an dem vielseitigen Angebot mit 46 Ausstellern und 31 Vorträgen übertraf alle Erwartungen. Erstmals präsentierte sich eine Ölmühle, bei der kaltgepresstes  Öl probiert werden konnte.  Eine Premiere war auch die Teilnahme der Fachschule für Naturheilverfahren Heppenheim. An mehreren Angeboten von Ausstellern konnten sich Besucher aktiv beteiligen. Brandaktuell war auch die von  Fachverlagen angebotene Literatur über verschiedene  Bereiche der Naturheilkunde. Im Rahmen der Naturheiltage konnten sich die Viernheimer Selbsthilfegruppen vorstellen.

Über 500 Vortragsbesucher

Schon am ersten Tag kamen viele Besucher zu einem der insgesamt 31 angebotenen Vorträge. Mehrmals mussten zusätzliche Stühle aufgestellt werden. Auch viele  Gespräche von Besuchern mit Ausstellern und Referenten konnte man beobachten. Immer wieder kamen Gäste  zu der Informationsstelle des gastgebenden Naturheilvereins und meldeten sich als Mitglieder an. Auch Referenten boten ihre künftige Mitarbeit bei der Vortragsreihe des nächsten Jahres an. Bei einer ersten  Bilanz wurden über 500 Vortragsbesucher gezählt. Die meisten nahmen an mehreren Vorträgen teil. Als Erfolg der Naturheiltage wertete der Vorstand den Beitritt von 11 neuen Mitgliedern. Bei einer abschließenden Befragung der Aussteller bewerteten die meisten die Naturheiltage als einen Erfolg,  als „gut“ und „sehr gut“. Vor allem wurde die gute Organisation gelobt. Fast alle wollen auch an den nächsten Naturheiltagen teilnehmen.

Mehrere Heilpraktiker und Mediziner stehen als Referenten für das Jahresprogramm 2018 zur Verfügung. Viele Besucher der Naturheiltage kamen  aus Städten und Gemeinden der Region, vor allem aus Mannheim, von der Bergstraße und aus dem Odenwald.

Überall standen Körbe gefüllt mit Äpfeln aus der Ernte heimischer Obsthöfe. Damit konnten sich Besucher kostenlos – u.a. auch in einem Ruhebereich mit gedeckten Tischen – verpflegen. Mit dieser Einladung verwiesen die Gastgeber auf das Wissen „Ein Apfel am Tag verlängert das Leben!“

Mit Trommel und Klangschalen verabschiedeten Ingrid Morweiser-Sadik und Markus Haag die Aussteller, Referenten und das Publikum, ehe Vorsitzender  Manfred van Treek bei einem Schlusswort allen Teilnehmern und dem Publikum herzlich dankte und sie zu den nächsten Naturheiltagen einlud. Seit diesem Wochenende hat „Viernheim – die gesunde Stadt“ weitere Botschafter bekommen.

                                                                                                                                                             Hans Todt, NHV Viernheim, Weinheim u.Umgebung

Wie Gedanken heilen können – Am Tag der Naturheilkunde beim NHV Schorndorf

Wie Gedanken heilen können

„Man muss nur so tun, als ob man gesund sei, dann wird man es“, sagt Ursula Windisch.  So einfach ist das? Wenn man der Buchautorin  aus Schwäbisch Hall glaubt, ja. Bei ihrem Vortrag für den Naturheilverein Schorndorf präsentierte sie dazu  verblüffende Übungen.

Die rüstige 80-Jährige forderte die Zuhörer im Seminarzentrum Schondorf beispielsweise dazu auf, zu testen, wie weit sie ihren rechten Arm nach hinten bewegen können. Danach sollten sich alle vorstellen, den Arm wie Windmühlenflügel kreisen zu lassen und danach noch einmal testen. Und siehe da: Der Arm bewegte sich deutlich weiter nach hinten. „Sie haben nichts getan, nur im Geiste und doch ergibt sich eine Veränderung.“

Um die Beweglichkeit der Halsmuskulatur zu verbessern, musste eine Puppe herhalten, der jeder im wahrsten Sinne des Wortes gedanklich den Hals umdrehen sollte. Auch hier war das Ergebnis frappierend. „Gedanken sind Kräfte, die dort etwas bewegen, wohin ihre Aufmerksamkeit gelenkt wird“, sagt Ursula Windisch.

Selbst sei sie auf diesen Effekt als junge Leistungssportlerin gekommen. Weil sie als Schützin zu wenig Zeit hatte, zum Training mit den Kolleginnen im Landeskader zu gehen, setzte sie sich zu Hause in einen Sessel und trainierte im Geist. Für sie selbst überraschend verbesserten sich ihre Leistungen dadurch. Später baute sie das Verfahren vor allem für ihre Gesunderhaltung aus und wurde in den USA bestätigt. „Die Mind-Body-Medizin ist dort sehr populär und wird auch in Kliniken angewandt.“

Wie beim Autogenen Training, wo der Arm nur durch Gedankenkraft warm und schwer wird, so ließen sich, sagt Ursula Windisch, auch andere körperliche Vorgänge beeinflussen. Bei Halsschmerzen beispielsweise putze sie im Geiste einen Glaskolben mit einer Bürste so lange, bis er sauber ist. Danach seien auch die Halsschmerzen weg.  Jeder könne ein für sich passendes Bild kreieren – und müsse dann nur noch an den Erfolg auch glauben. Windisch: „Was heilt, ist der Glaube, und der kommt aus uns. Das Gehirn unterscheidet nicht, ob wir etwas tun oder es uns nur vorstellen.“

Sie selbst habe damit nur gute Erfahrungen gemacht und gibt ihr Wissen in Büchern und Seminaren weiter.  Ursula Windischs Fazit: „Sich gesund zu denken, ist ganz einfach.“

Und es mal auszuprobieren, schadet sicher nicht.

 

Im zweiten Vortrag innerhalb des Tages der Naturheilkunde, schilderte die Heilpraktikerin Heike Schäfer die Sicht der Homöopathie auf Impfungen.

Die Homöopathen stehen dem Thema Impfen skeptisch gegenüber.

Grundsätzlich sollte man sich die Frage stellen und überlegen, ob die Krankheit gegen die man impfen möchte überhaupt ein nennenswertes Risiko für sich oder seine Kinder oder sein Tier darstellt.

In den Impfseren sind Zusatzstoffe enthalten über die man sich genau informieren sollte, ebenso welche Auswirkungen sie unter Umständen auf den menschlichen Körper haben.

Egal wie der Mensch sich entscheidet, ein jeder trägt die Verantwortung für sich selbst.

In den Medien wird nur Positives berichtet und den vermutlichen Impfschäden wird keine oder kaum Aufmerksamkeit gewidmet. Die Impfschäden lassen sich leider nur äußerst schwierig beweisen, viele Fakten lassen lediglich einen Verdachtsfall vermuten. Viele handeln aus Angst oder aus Druck.

Während früher Einzelimpfungen die Regel waren, so hat ein Kind von 2 Jahren heute im Durchschnitt etwa 39 Impfungen.

Das Immunsystem ist ein evolutionär entstandenes extrem kompliziertes Gebilde. Es hat sich den Mikroorganismen dieser Welt angepasst und verfügt, wenn Körper, Geist und Seele im Einklang sind über ein gigantisches Regulationssystem.  Die Homöopathie kann hierzu noch wunderbar unterstützen.

Heike Schäfer rät: „“ Lassen Sie sich nicht von der Angst bestimmen, sondern informieren Sie sich möglichst umfangreich“.

Christa  Scherhaufer
NHV Schorndorf und Umgebung e.V.

 

Kinder „auf den Spuren der Urwelt“ mit dem NHV Göppingen

Ein Nachmittag einmal anders „Auf den Spuren der Urwelt“

Am Samstag den 14.10.2018 trafen sich einige Kindergartenkinder mit Ihren Eltern vom Waldorfkindergarten Göppingen im Schieferbruch Kromer in Ohmden, organisiert vom Naturheilverein Göppingen & Umgebung e. V.

Ein Wetter wie im Sommer, Herr Kwiotek Fossiliensammler und Mitglied im NHV Göppingen, der an diesem herrlichen Tag die Führung übernommen hatte, war mit den Kid’s voll beschäftigt.  Von Ammoniten, Belemniten über Katzengold war alles hoch interessant: Einfach ein Spielplatz wie es keiner kannte.  Nach über einer Stunde wurde eine Trinkpause eingelegt, denn Smoothies sollten frischen Elan geben. Unsere Musikantin Margarete sorgte für eine musikalische Unterhaltung mit ihrer Gitarre im Hintergrund. Wie im Flug verging die Zeit, um 17 Uhr ertönte das Signal zum Ende der Sammlung. Kinder, Eltern und Betreuer waren entspannt und erlebten einen herrlichen Nachmittag.

Peter Hippler
NHV Göppingen und Umgebung e.V.

„Wandern und Kuren auf Prießnitz’ Spuren“

 

 

DNB-Gesundheitsreise und Prießnitz-Konferenz

 Zum Kuren und Wandern kam für die diesjährige Reisegruppe des Deutschen Naturheilbundes noch das Konferieren dazu – fand doch während des Aufenthalts der 32köpfigen Reisegruppe die 12. Vinzenz-Prießnitz-Konferenz statt.

So erwartete die Reisegäste ein äußerst umfangreiches Programmangebot, wie Kuranwendungen, Ausflüge, Spaziergänge im Balneo-Park und auf der Kurpromenade und am Abend Vorträge, Tanzabend und Konzerte.

Besonders genossen wurden wieder die täglichen Kuranwendungen: Von der Ganzkörpermassage über Torfpackungen, Prießnitz-Bädern, Fussrefexzonenmassage, Inhalationen und vielem mehr , liebevoll durchgeführt von geschultem Fachpersonal, bekam jede/r Teilnehmerinnen individuelle Behandlungen.

Auch die Ausflüge in die Umgebung, z.B. nach Karlsbrunn und Reihwies waren in diesem Jahr besonders gefragt, stammte doch rund die Hälfte der Reisegäste, bzw. deren Familien aus dieser Gegend.

Ein „High light“ der Gesundheitswoche war sicherlich auch der 12. Prießnitz-Kongress, der unter Beteiligung von Referenten aus England, Österreich, Deutschland und natürlich den Gastgebern, der Priessnitz AG statt fand. DNB-Präsident Alois Sauer referierte zur Historie der Naturheilbewegung und die Leiterin der Bundesgeschäftsstelle Sabine Neff beschrieb die „Gesunde Ernährung zu Prießnitz’ Zeiten und heute“.

So verließ die DNB-Reisegruppe gut erholt, voller neuer Eindrücke und gefüllt mit gemeinsamen Erlebnissen, nach acht Tagen den Gräfenberg und so manche/r sagte „Auf ein Wiedersehen!“

BU: Die 32köpfige Reisegruppe der DNB-Gesundheitsreise vor dem Priessnitz Sanatorium.

NHV Heidelberg: Gesundheitsaktiv schlemmen und die Heilkraft des Wassers nutzen

Gesundheitsaktiv schlemmen und die Heilkraft des Wassers nutzen

Unter dem Motto „Stell´ Dir vor – Du bist gesund“ stehen 2017 die bundesweiten Aktionstage des Deutschen Naturheilbund eV (DNB). Auch der Naturheilverein Heidelberg und Umgebung e.V. hat sich an der Aktion beteiligt. Im Seminarzentrum der Akademie für Ganzheitsmedizin auf dem herbstlichen Kohlhof fanden sich am Sonntag, 08.10.2017 mehr als 30 Besucher ein. Schon vor den Vorträgen und auch in den Pausen herrschte ein lebendiger Austausch. Interessierte Laien und Therapeuten begegneten sich auf Augenhöhe. Sie labten sich an hausgemachten Brotaufstrichen oder frisch gebackenem Kuchen. Der „Hausherr“ Gert Dorschner, Leiter der Akademie und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des DNB, hieß alle Gäste herzlich willkommen. Die erste Vorsitzende des NHV Heidelberg und erste Vizepräsidentin des DNB, Ursula Gieringer begrüßte die Teilnehmer der Veranstaltung.

Nach den Grußworten standen zwei Vorträge auf dem Programm:  Dr. med. Susanne Bihlmaier, Ärztin und Buchautorin, referierte über Gesundheitsaktiv Schlemmen. Anhand von aktuellen Studienergebnissen erklärte sie, welche Lebensmittel zum Schutz vor Bluthochdruck, Diabetes, Rheuma oder Krebs wirksam beitragen. Dr. Bihlmaier begeisterte die Teilnehmer mit leicht umsetzbaren Tipps für Einkauf und Küche, damit das Gelernte sich gut in den Alltag integrieren lässt. Eine kulinarische Verkostung mit würzigen „Ferrari Rocher Kugeln“ machte das Gehörte sinnlich erlebbar. Die zweite Vorsitzende des NHV Heidelberg PetRa Weiß, Heilpraktikerin und Medizinjournalistin, sprach über Wasser – mehr als ein Grundnahrungsmittel. Sie zeigte beeindruckende Forschungsergebnisse von Dr. Masaru Emoto und Prof. Bernd Kröplin. Die Fotos von gefrorenen bzw. getrockneten Tropfen machten anschaulich, dass Wasser Informationen speichert. PetRa Weiß erläuterte die Experimente der Wissenschaftler und ihre Bedeutung für den menschlichen Organismus. Mithilfe der modernen 4-Elemente-Medizin nach Dr. med. Peter Vill verdeutlichte sie, dass der Wasserbedarf höhst individuell ist und von welchen Faktoren er beeinflusst wird. Auch gab sie praktische Hinweise, wie jeder das für ihn passende Wasser finden kann.
Die Möglichkeit, Fragen an die Referentinnen zu stellen, wurde rege genutzt.

Viele fleißige Hände und kluge Köpfe haben mitgeholfen, dass die Veranstaltung so gut gelingen konnte. Wir danken allen Helfern von Herzen! Eine Unterstützung kam gänzlich unerwartet: Der Leiter der schweizerischen European News Agency Friedrich S. Lenz hat uns überraschend mit seinem Besuch beehrt und uns die schönen Pressefotos kostenfrei zur Verfügung gestellt.

„Am Ende sind es die Begegnungen zwischen den Menschen, die solch eine Veranstaltung zum Erfolg machen. Wir sind sehr glücklich mit der lebendigen Atmosphäre und dem fruchtbaren Austausch. Selbstverständlich machen wir nächstes Jahr auch wieder mit!“ resümierte Ursula zufrieden nach dem Event.

PetRa Weiß

2. Vorsitzende
NHV Heidelberg und Umgebung e.V.

BU: Die beiden Vereinsvorstände PetRa Weiß (2. Vors.) und Ursula Gieringer (1. Vors., rechts) begrüßen die Besucher/innen am Aktionstag.

Peterstaler Mineralquellen neuer Premium-Partner des Naturheilbundes

Peterstaler Mineralquellen GmbH ist mit Black Forest neuer Premium-Partner des Deutschen Naturheilbundes

 Was uns verbindet: Wasser als Quelle für Gesundheit und Erfolg

Wasser ist ein zentraler Faktor für unsere Gesundheit. Das wusste bereits der „Gründervater“ des Deutschen Naturheilbundes, Vinzenz Prießnitz (1799-1851). Der schlesische Bauernsohn und Autodidakt errichtete nach Naturbeobachtungen und Erfahrungen am eigenen Leib bereits 1822 die erste Wasserheilanstalt der Welt an seinem Geburtsort Freiwaldau, dem heutigen Jesenik in Tschechien. Dort sprudelt auch heute noch aus zahlreichen Quellen und Brunnen qualitativ hochwertiges Wasser, das für hydrotherapeutische Anwendungen in der Natur und zum Trinkgenuss gerne von den Kurgästen in Anspruch genommen wird.

Eine lange Tradition im Zusammenhang mit Quellwasser hat auch unser neuer Premiumpartner, die Peterstaler Mineralquellen GmbH mit Sitz im Herzen des Schwarzwaldes. Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Quellen in Bad Peterstal und Bad Rippoldsau entdeckt. Zu den ersten Liebhabern dieses Wassers gehörten der Zar von Russland, Kaiser Wilhelm I, Johannes Brahms und Rainer Maria Rilke und bereits 1932 erhielt Peterstaler eine ärztliche Bescheinigung über die gesundheitsfördernde Qualität des Quellwassers. Heute gehört eine breite Produktpalette, angefangen vom „klassischen Mineralwasser“, über Limonaden, Schorlen, Sport- und Vitamingetränken zum Sortiment des Unternehmens, dass sich – nach wie vor – der Natur und den Menschen verbunden fühlt. „Ich bin Peterstaler“ lautet zum Beispiel eine aktuelle Kampagne des mittelständischen Unternehmens, bei dem rund 180 Mitarbeiter beschäftigt sind und davon ist fast die Hälfte mehr als 20 Jahre im Unternehmen.

Unserem naturheilkundlichen Ansatz besonders nahe kommt ein außergewöhnliches Mineralwasser von Peterstaler: Black Forest still. Es entspringt der Hansjakobquelle in Bad Rippoldsau und ist extrem niedrig mineralisiert – mit einem Natriumgehalt von 0,6 mg/l (Grenzwert für Babynahrung: 20 mg/l) ist es Deutschlands kochsalzärmstes Mineralwasser. Der Gesamtwert der Mineralien und Spurenelemente liegt bei 35,8 mg/l und auch die nachfolgenden Parameter können sich sehen lassen: Der ph-Wert beträgt 6,8; Messwerte nach Prof. Vincent: 18.500 Ohm (entspricht einem Leitwert von 54 mS/cm),  das Redoxpotenital hat einen Neutralwert von 28.

„Black Forest“ ist hervorragend geeignet, um im Körper wichtige Funktionen für die Entgiftung (Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten) und als Lösungs- und Transportmittel zu übernehmen – denn Nähr- u. Wirkstoffe können nur in Wasser gelöst transportiert werden“ befindet dann auch der Leiter des Wissenschaftlichen Beirats und Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren Gert Dorschner.

Da verwundert es nicht, dass laut aktuellen Marktforschungszahlen Black Forest in der Beliebtheit bundesweit auf Platz 6 von rund 200 stillen Mineralwässern liegt und in der Heimatregion Baden-Württemberg sogar auf Platz 2. Die Fachzeitschrift „Öko-Test“ bewertete Black Forest 2017 wieder mit „sehr gut“.

Umso mehr freut es uns, dass Peterstaler im Rahmen der Premiumpartnerschaft im Bereich Wasserheilkunde nun den Deutschen Naturheilbund eV als neuer Sponsor unterstützt. „Diese Zusammenarbeit ist ein bedeutender Baustein, um unsere gemeinnützige Arbeit ausbauen und die uns angeschlossenen Naturheilvereine in ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützen zu können“, meint DNB-Präsident Alois Sauer und sein Fazit lautet: „Ganzheitlich betrachtet könnte man sagen: Sowohl das Produkt, als auch das Unternehmen und die Menschen, die dahinter stehen sind naturverbunden und sympathisch – wir passen zusammen!“

Im Bild von links: Helga Benz (UGB-Gesundheitstrainerin Peterstaler), Markus Pont (Verkaufsleiter Peterstaler), Alois Sauer (Präsident DNB), Klaus Bähr (Geschäftsführer Peterstaler), Sabine Neff (Leitung der DNB Bundesgeschäftsstelle) und Dieter Neutzling (Schatzmeister DNB) bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags in Neulingen-Bauschlott.

„Magie des Mondes“ beim NHV Weserbergland

Magie des Mondes

Die Anziehungskraft des Mondes – sie wirkt auch auf uns moderne Menschen: So war der Vortragsraum des Naturheilvereins Weserbergland im Hamelner Hefehof wieder gut gefüllt als Horst Thiel, Leiter der Sternwarte Bad Driburg, unseren Nachbarplaneten Mond aus ungewohnter Perspektive und mit faszinierenden Bildern präsentierte.

Wie für Horst Thiel, der von Haus aus Physiker ist, ist der Mond seit Jahrhunderten ein Forschungsobjekt für die Menschen. Bis 1609 konnten die Astronomen den Mond allerdings nur mit bloßem Auge beobachten und ihre wissenschaftlichen  Schlüsse ziehen. Erst  1609 entwickelte Galileo Galilei das in Holland erfundene Fernrohr weiter und erreichte bald eine acht- bis neunfache, später sogar  33-fache Vergrößerung. Damit  konnte er erstmals die Krater und Meere, von denen er glaubte, sie enthielten Wasser, auf der Mondoberfläche erkennen.

Auch die Entstehung des Mondes war Gegenstand der Forschung, wofür der Referent ein heute absurd erscheinendes Beispiel brachte: So ging Georg Howard Darwin, der Sohn von Charles Darwin, noch 1878 davon aus, dass die Erde in ihrer Frühphase so stark rotierte, dass sich ein Teil ablöste und den Mond bildete. Im Pazifischen Ozean sah er die heute noch sichtbare Narbe dieser Abspaltung. Horst Thiel erläuterte ebenfalls die Kollisionstheorie als  heute gängige Hypothese zur Entstehung  des Mondes. Seit Mitte der 1980er-Jahre hat sich die Ansicht durchgesetzt, dass der Mond nach einem seitlichen Zusammenstoß der Erde mit einem etwa marsgroßen Körper entstanden ist. Nach dieser Hypothese ist ein großer Teil der abgeschlagenen Materie beider Körper in eine Umlaufbahn um die Erde gelangt und hat sich dort zum Mond geballt. Der Mond ist aber nicht nur Forschungsobjekt, von jeher hat er die Menschen auch auf ganz andere Weise fasziniert. Man schreibt ihm alle möglichen positiven und negativen Einflüsse auf die Menschen zu: erhöhte Selbstmordraten, schwere Verkehrsunfälle, Schlaflosigkeit, Steigerung der Geburtenzahl bei Vollmond, besseres Pflanzenwachstum und vieles mehr. Sogar Holz, das nach dem Mondkalender geschlagen wird, soll außergewöhnliche Eigenschaften besitzen.

Horst Thiel entzauberte einige dieser Mythen, die sich statistisch durch nichts belegen lassen. Der Referent lieferte aber Beispiele dafür, wie groß der Einfluss des Mondes auf die Menschen dennoch ist. Unsere Sprache zeigt dies eindrucksvoll, so stammt das Wort „Monat“ von „Mond“, das englische Wort „lunatic“ (verrückt) kommt vom lateinischen Wort „luna“ (Mond). Auch ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen, dass sich mit den Veränderungen des Mondes auch verschiedene physiologische Vorgänge im menschlichen Körper verändern, z.B. die Gelbempfindlichkeit der Netzhaut, der Blutzuckerspiegel und die Hormonkonzentration im Blut. Schon 1841 wies der Geophysiker Kreil nach, dass der Mond Schwankungen des Erdmagnetfeldes hervorruft. Diese sind von der Monddeklination abhängig, nicht von den Mondphasen.

Hier steckt die Forschung noch in den Anfängen, und Horst Thiel wird sicher bei seinen nächsten Vorträgen bereits von neuen Forschungsergebnissen berichten können.

Dr. Astrid Sebastian

Naturheilverein Weserbergland e.V.