Gutes tun über den Tod hinaus!

Vor kurzem erhielt der Deutsche Naturheilbund ein Vermächtnis von einem verstorbenen Ehepaar, welches jahrzehntelang Mitglied war, wir aber nicht mal persönlich kannten. Wir wissen nicht, was das Ehepaar bewogen hat, uns im Testament zu bedenken. Die Zuwendung kam „aus heiterem Himmel“– von uns wirklich empfunden als ein Geschenk desselben, denn die Zeiten sind schwierig. Vieles wird ehrenamtlich geleistet und bei den Kosten, wo immer möglich, gespart. Trotzdem arbeiten wir nicht auf Sparflamme, sondern mit Begeisterung und wollen unseren Verband, der nun 134 Jahre existiert, und die Vereine, zukunftsfähig gestalten! Unsere Aufgaben sind wichtiger denn je: Prävention und Gesundheit durch Naturheilkunde vermitteln und damit Hilfe zur Selbsthilfe geben! Jeder Euro zählt. Auf staatliche Mittel können wir nicht zurückgreifen und obwohl die Naturheilkunde sich wachsender Beliebtheit erfreut, sinken die Mitgliederzahlen, denn viele Menschen rechnen heute – ebenso wie wir – mit jedem Euro. Das verstehen wir und sind umso dankbarer, dass dieses Ehepaar, deren eigene Lebenszeit zu Ende ist, Mittel für Leben und Gesundheit Anderer verteilt hat!
Davor verbeuge ich mich und sage, im Namen des Naturheilbundes, von Herzen „Dankeschön“. Sollten auch Sie Hoffnung hinterlassen wollen, sprechen Sie uns gerne an. Oder überraschen uns einfach, wie wir es gerade erlebt haben. Gott vergelt’s!
Mit herzlichen Grüßen,
Sabine Neff, DNB Bundesgeschäftsführerin

Aktionstag räumt mit Mythen auf

Fett macht nicht fett und der Verzehr von rotem Fleisch nicht krank – mit alten Mythen, die so nicht stimmen, räumten die beiden Referenten des „Tag der Naturheilkunde“ am Freitag auf. Anschaulich schilderte der Pforzheimer Apotheker Dr. Holger Isensee in seinem Vortrag über die Bedeutung der Fette für unsere Gesundheit, wie diese unserem Körper Energie geben und einen positiven Sättigungseffekt haben. Dabei empfahl Isensee natürlich kaltgepresste Öle und wies u.a. auf die positiven Eigenschaften z.B. des Kokosöles hin, dessen Zusammensetzung mit mittelkettigen Fettsäuren einzigartig ist.

Dass der regelmäßige Verzehr von Obst und Gemüse eben doch nicht reicht, um unseren Vitaminbedarf zu decken, lernten die Zuhörerinnen im Vortrag des Heilpraktikers Horst Boss. Der Medizinjournalist präsentierte Studien des Industrieverbandes AGRAR, die belegen, dass in den letzten zwanzig Jahren durch ausgelaugte Böden bis zu 86% weniger Vitalstoffe haben. Um nochmals auf das rote Fleisch zurückzukommen: Hier kommt es auf die Form der Viehhaltung und Fütterung der Tiere an, denn das spiegelt sich im Fleisch wieder.

Am Stand der Ölmühle Bender aus Upstadt-Weiher konnten die BesucherInnen während den Pausen frisch gepresste Öle probieren und sich am Stand des „Freundeskreis Naturheilkunde im Schloss“ viele Tipps und Anregungen in Form von Gesundheitsliteratur und Kostproben von Nahrungsergänzungsmitteln etc. einholen.

„Ein rundum gelungener Tag, auch wenn wir den Saal gerne noch voller gehabt hätten“ so das Fazit der beiden Vereinsvorsitzenden Sabine Neff und Madeleine Verwaal, die sich bei den Referenten -natürlich gesunden Präsenten, nämlich ,frisch gepressten Ölen,  bedankten.

Sabine Neff, Teamvorstand Freundeskreis Naturheilkunde im Schloss

 

Rückblick

Dass Nüsse nicht nur köstlich, sondern auch gesund sind, erfuhren die Teilnehmenden am Samstag, den 14. Oktober auf der Aktion des Kneipp- und Naturheilvereins Öhringen e.V. mit Heilpraktikerin Andrea Ruf. Schon eine Handvoll Nüsse pro Tag hat eine positive Wirkung auf Herz und Hirn und Cholesterinspiegel.

Zu probieren gab es auch wieder allerlei: Walnussbutter, kandierte Walnüsse, Walnussbaguette, Tiroler Nusskuchen, Französischer Nuss-Joghurtkuchen, grüne Nüsse-Likör und schwarze Nüsse. Zwischen den beiden Vortragsteilen konnten zahlreiche Nussknacker getestet werden. Das bereitete den Teilnehmer/innen große Freude und führte zu manch einer Diskussion, mit welchem es sich nun am besten knackt.

Mit Rezepten – z.B. auch einem Walnussfußbad gegen Fußschweiß und Fußpilz – und vielen Eindrücken ausgestattet, machten sich die interessierten Teilnehmer/innen nach drei Stunden wieder auf den Heimweg.

Kneipp- und Naturheilverein Öhringen e.V.

Großer Zuspruch beim Tag der Naturheilkunde mit dem Thema “Lebenskraft Natur”

Bei wunderbarem Spätsommer-Wetter konnten wir vom Naturheilverein Spechbach und Umgebung unseren traditionellen Naturheiltag begehen. Wir vier Frauen vom Vorstand hatten schon längere Zeit genau geplant, was wir dafür brauchen. Wir haben unsere Gäste mit Kaffee, Tee und Kuchen bewirtet und konnten dafür Kuchenbäckerinnen gewinnen. Der Eintritt war frei, Kaffee und Kuchen konnte gegen eine kleine Spende genossen werden. Wir haben das Heim des Turnvereins als Veranstaltungsort gewählt, weil das Haus direkt am Spechbacher Waldrand liegt, also mitten in der Natur. Bei Bedarf hätten wir in die Innenräume ausweichen können, was uns bei diesem Wetter erspart blieb.

Um 11 Uhr begann das Event mit einer kurzen Begrüßung der ersten Vorsitzenden Hanne Christ-Zimmermann. Hier wurde insbesondere auf die Bedeutung der Naturheiltage hingewiesen, die wir seit 2008 jährlich mitgestaltet haben. Außer in den Jahren 2020 und 2021 waren wir immer mit dem jeweiligen aktuellen Thema präsent.

Der erste Vortrag galt dem „Lebenselixier Wasser“, der von dem Referenten Michael Bundschuh aus Neidenstein sehr farbenfroh und lebendig gestaltet wurde. Danach folgte Birgit Schneidewind aus Wiesloch, die „Über Bäume“ referierte. Aus ihrem Vortrag ist mir vor allem im Gedächtnis geblieben, dass Bäume eine enorme Kraft haben sich zu regenerieren. Um 13 Uhr sprach Dr. Edith Wolber aus Meckesheim über „die Pflanzen-Heilerinnen Brennnessel und Ringelblume“. Die Brennnessel ist laut Edith eine so wichtige Heilpflanze, das sie wirklich jedermann und jede Frau in ihrem Garten haben sollte. Um 14 Uhr folgte der Vortrag „Über die Bienen: das süße Leben mit den Bienen und dem Honig“. Hierfür konnten wir Niko Buhmann aus Hilden in Westfalen gewinnen, der so leidenschaftlich über seine Bienenfreunde sprach, dass selbstverständlich später auch sein Honig gekauft wurde. Um 15 Uhr machte Birgit Ruhe-Püll aus Spechbach den Abschluss mit den „Elementen“. Dafür wanderten die TeilnehmerInnen an einen kleinen Bachlauf ganz in der Nähe und lauschten Birgit und dem Bach andächtig.

Es waren laufend 20 – 30 Gäste bei uns, im Wechsel mal mehr, mal weniger. Es war also ein Kommen und ein Gehen. Dazwischen blieb auch Zeit für Gespräche und ein neues Haupt-Mitglied mit Familien-Mitglied ist in unseren Verein eingetreten. So gegen 17.30 Uhr hatten wir alles wieder in unserem Rathauskeller verstaut und konnten zufrieden auf diesen schönen Tag zurückblicken. Ich möchte allen Aktiven danken. Hier vor allem Manfred und Samuel, die uns mit Sonnenschirmen und Zelten versorgten. Bei dieser wirklichen Gluthitze hätten es die Gäste ohne die Bedachung sicher nicht so lange ausgehalten. Danken möchte ich auch Erik, der die Bierbänke abgeholt und hin- und hergefahren hat. Ohne die Bierbänke wäre es nicht so gemütlich geworden!
Wir freuen uns auf viele weitere Jahre mit guten Ideen!

Für den Naturheilverein Spechbach
Hanne Christ-Zimmermann

„Schade, dass es schon vorbei ist, aber wir sehen uns wieder!“ So die einhellige Aussage bei der Verabschiedung nach bestandener Prüfung. Aber natürlich überwiegt die Freude über den neuen Titel gegenüber der Wehmut, dass das gemeinsame Lernen und Erleben während der Ausbildung nun vorüber sind. Jede Menge Lernstoff wurde in den vier Ausbildungswochenenden u.a. in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Hydrotherapie und Wasser, Sportmedizin, Phytotherapie sowie komplementäre Medizinrichtungen wie Homöopathie, Schüssler-Salze und Bachblüten vermittelt. Einen weiteren großen Bereich nimmt die Säule „Lebensordnung“ mit Salutogenese, positiver Psychotherapie und natürlich Entspannungsmethoden ein. Ergänzend dazu Unterricht in der Umweltmedizin, denn was bei den Urvätern Prießnitz und Kneipp  noch kein Thema war, daran kommen wir heute nicht vorbei: Die Strahlenbelastung, der sog. „Elektrosmog“, der zwar unsichtbar und dennoch gravierend auf alle Organismen wirkt. Wieder ein erfolgreicher Kursabschluss 14 glückliche neue DNB-BeraterInnen mit PrüferIn nach bestandener Prüfung. Premiere hatte der Unterricht unseres ärztlichen Leiters Gert Dorschner im Fach Ernährung, denn das langjährige Dozentenehepaar Kaarina und Wolfgang Woll hatte sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Der Ernährungsmediziner, in dessen Familie eine gesunde Ernährung seit Generationen Lebensgrundlage ist, empfahl eine ovo-lakto-vegetarische  Vollwerternährung und gab viele Tipps, wie diese umgesetzt werden kann. Altbewährte Ratschläge, „morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann“ gehörten ebenso dazu sowie Erkenntnisse aus der Medizin, dass beim Erwachsenen die Fähigkeit, Laktose abzubauen abnimmt und deshalb je nach Empfindlichkeit Kuh-Milchprodukte reduziert oder ersetzt werden sollen. So verabschiedete sich die Gruppe mit dem festen Vorsatz, sich spätestens in einem Jahr wieder zu  treffen. Wir sind gespannt, von welchen Fortschritten und Erfolgen mit dem neu erworbenen Wissen und Titel, die AbsolventInnen dann berichten werden.
Sabine Neff, DNB Bundesgeschäftsführerin

Über 50 naturheilkundlich Interessierte kamen zu unserem Tag der Naturheilkunde am 23.9. nach Wannweil. Über diese Wertschätzung haben wir uns sehr gefreut, unser junger Verein wird am 20.10. ja erst 3 Jahre alt. Unser Motto lautete: Lebenskraft Natur – die innere Natur stärken.

Im Hauptvortrag über das Herz – ein erstaunliches Organ, nahm uns der Referent Dr.med. Streit aus Tübingen mit auf eine Reise zu den neuesten Erkenntnissen über unser Herz. Er sprach von einer „kopernikanischen Wende“, da es wissenschaftlich belegt sei, dass das Herz viel mehr als eine „Pumpe“ ist. Es sei auch ein Stauorgan für den Blutkreislauf und ein fühlendes Organ, denn die Seele reagiere über den Kreislauf. Umrahmt wurden diese Ausführungen von Bezügen zum Werk „Der kleine Prinz“, dessen zentraler Satz „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar“ oft sehr trivialisiert werde.

Weiter ging es mit 4 Impulsvorträgen, die als „Appetithäppchen“ für kommende Veranstaltungen gedacht sind. Das ätherische Öl „Orange“ wurde als „Herzöffner“ vorgestellt. Die Wirkung der „Sonne aus der Flasche“, die u.a. stimmungsaufhellend, reinigend, anregend und zugleich beruhigend ist, konnte gleich getestet werden. Die Referentin Katja Tomaschek erklärte, dass dieses Öl die Fülle und das Genährtsein unterstütze und damit perfekt zum Spätsommer passe, denn jetzt werde die Ernte des Jahres eingefahren – innerlich und äußerlich. Nach der verdienten Pause ging es humorvoll mit Übungen aus der Brain Kinetik weiter. Jasmin Kalkofen leitete das Publikum zu Geschicklichkeitsübungen mit verschiedenen Bällen an, die lachenden Gesichter zeigten, wieviel Freude das machte und das ist ja bekanntermaßen auch gut für das Herz. „Sauer macht lustig – was sagt unser Körper dazu“? Hier erklärte die Referentin Helga Schrade einfach und anschaulich, wie unser Stoffwechsel funktioniert und warum ein ausgeglichener Säure-Basenhaushalt so bedeutsam für unsere Gesundheit ist. Den Abschluss bildete die hiesige Heilpraktikerin Katrin Strumpf mit ihren Impulsen zur Selbstliebe. Ihre Aufforderung an das Publikum, in Gedanken 3 Namen aufzuschreiben von Menschen, die einem wichtig sind, führte eindrücklich in das Thema ein, denn niemand der Anwesenden hatte den eigenen Namen und damit sich selbst im Blick. Anschließend zeigte Frau Strumpf auf, wie die Kraft die Selbstliebe auf unsere Gesundheit und unser Herz wirkt.

Mit einem Dankeschön verabschiedete der zuvor in der Mitgliederversammlung wiedergewählte Vorstand (Tim Bialas, Christine Hack) die Besucher. Als „Ernte“ gab es für den Verein 3 neue Mitglieder, das passte auch zum 23.9., an dem das keltische Fest „Mabon“ – Erntedank, gefeiert wird.

Christine Hack (Vorstand Naturheilverein Echazaue Wannweil)

an unsere Ausbildungsdozenten Wolfgang und Caarina Tenhovaara-Woll

Im Jahr 2012 haben wir eine alte Tradition des Naturheilbundes wieder aufgegriffen, nämlich die Schulung von Laien, um mit Hilfe der Naturheilkunde gesund zu bleiben oder zu werden. Seitdem haben rund 450 TeilnehmerInnen die Ausbildung absolviert. Von Beginn an waren für den Bereich „Ernährung“ Wolfgang Woll und seine Frau Caarina Tenhovaara-Woll zuständig und haben viele, viele TeilnehmerInnen begeistert und zur Umstellung der Ernährung bewogen. Es ist die Bruker’sche Ernährung, die das Ehepaar Woll seit Jahrzehnten lebt und dadurch gesund und vital ist. Die Sätze „Fett macht nicht fett“, „Kuhmilch ist gut – für Kälber“ und „Essen und trinken Sie nichts, wofür Werbung gemacht wird“ werden vielen in Erinnerung geblieben sein. Nun hat sich das Ehepaar Woll entschlossen, im Ruhestand in das Heimatland von Caarina Tenhovaara-Woll, nach Skandinavien, zu ziehen und hat deshalb auch die Dozententätigkeit beim Naturheilbund aufgegeben. Das gesamte Team des Naturheilbundes, Vorstand, Präsidium und Bundesgeschäftsstelle, möchten an dieser Stelle den Beiden unseren tiefen Dank aussprechen für die jahrelange, wunderbare Zusammenarbeit.
Wir wünschen Wolfgang und Caarina von Herzen alles Gute und Gottes Segen!

Sabine Neff , DNB Bundesgeschäftsführerin

Mosbach. Der seit 1995 bestehende Naturheilverein Mosbach und Umgebung e.V. präsentierte sich mit einem einladenden Infostand auf dem Mosbacher Wochenmarkt.

Im Vorfeld wurden Kräuter in Gläschen gesammelt und getrocknet, um diese Groß und Klein spielerisch nahe zu bringen und zum Schnuppern, Raten und Staunen einzuladen. Kleine Edelsteine wurden zur Belohnung verschenkt. An diesem sonnigen Tag konnte jede/r Besucher/in auch kostenlos das hiesige Quellwasser genießen.

Obwohl es den Naturheilverein seit 28 Jahren in Mosbach gibt, konnten vielen Standbesuchern/innen, vor allem junge Menschen, der Verein vorgestellt werden. Inspirierende Gespräche und die Herausgabe der Zeitschrift „Der Naturarzt“ wurden dankbar angenommen. Sie waren erstaunt über die Vielfalt der Themen, die der Naturheilverein in Form von Vorträgen, Seminaren oder Workshops anbietet und dass es einen eigenen Newsletter gibt.

Das gesamte Team war glücklich und sehr zufrieden mit der Präsentation vor Ort und vor allem, damit junge Menschen erreicht und mit naturheilkundlichen Themen bekannt gemacht zu haben.

Denn im Herbst wird der Naturheilverein noch zwei bedeutende interessante Themen für junge Familien anbieten:

Ein Online-Vortrag am 22.09.23 mit Frau Prof. Dr. med. Karin Kraft, Inhaberin des Lehrstuhls für Naturheilkunde an der Uni Rostock, zum Thema „Phytotherapie“ – pflanzliche Arzneimittel bei alltäglichen Erkrankungen im Kindesalter.
Am 21. Oktober folgt ein Tagesseminar zum Thema „Sofortmaßnahmen für Kinder bei Erkältungskrankheiten“ mit der Heilpraktikerin Karin Ried.

Weitere Informationen zum Verein und dem aktuellen Programm gibt es auf der Homepage unter www.naturheilverein-mosbach.de

Cornelia Schulz
Naturheilverein Mosbach und Umgebung e. V.